Vorsicht: christliche Rattenfänger kommen!
In der Stadt hängen Plakate: ER ist da.
Wer?
Nun, natürlich ist von unserem lieben Jesus die Rede. Aber gaaanz ruhig: ER wird nicht da sein - ER ist nämlich vor etwa 2000 Jahren gestorben, genauer gesagt: von den Römern hingerichtet worden und seitdem mausetot, auch wenn es diese oder jene nicht wahrhaben wollen.
Nun gut, es kann jeder glauben, was er will, auch wenn es der größte Unsinn ist, aber hier geht es schlicht darum, die Hetze gegen eine Gruppe unserer Mitbürger und damit gegen uns alle zurückzuweisen. Doch zunächst ein Wort zur Charakterisierung dieser angeblich “Freien” Christengemeinde (sind denn die anderen Christen “unfrei?).
Beispiele:
Die Sekte, für die der Oberbürgermeister die Schirmherrschaft übernommen hat, ist verantwortlich für den Irakkrieg, den der wiedergeborene Christ Bush angezettelt hat - die verheerenden Folgen kennen wir. Und die Christen insgesamt haben - von wenigen Ausnahmen abgesehen - Hitler unterstützt. Sie hetzen bis heute gegen die Juden - ach lassen wir das: ER ist dafür ja nicht verantwortlich, denn er ist seit 2000 Jahren tot, denn ER war natürlich kein Christ, was sehr für ihn spricht, doch genug davon.
Erfreulicherweise hat das Schwulen-Referat des ASTA dagegen protestiert, dass der Oberbürgermeister Schwandner die Schirmherrschaft über diese christliche und damit inhumane Veranstaltung übernommen. Die Jungs sind deshalb davon berührt, weil die Christen allgemein - und diese besonders - Schwule ganz offen diskriminieren. Sie begründen das natürlich mit irgendwelchen Zitaten aus der Bibel (ob sie sich auch sonst so exakt an die Vorschriften der Thora halten?) und vergessen dabei natürlich, dass nach Ausweis des Neuen Testaments Jesus selbst schwul war.
Nun mag für die Christen die Bibel wichtig sein - für mich ist sie es nicht
Ich verlange und trete dafür ein, dass aus dieser Gesellschaft Niemand ausgegrenzt wird, weil er so ist, wie er ist, und das gilt für die Linkshänder ebenso wie für die Radfahrer und natürlich auch für Juden und Schwule und selbst für Christen. Wie gesagt: Sie mögen glauben, was immer sie für richtig halten - nur wenn sie andere diskriminieren, und das tun sie, sollten wir ihnen ein klares “Halt” sagen: So nicht!
Mein Vorschlag: Da ER nicht da sein wird, braucht auch Niemand dahin zu gehen. Möge Herr Professor Dr. Schwandner allein dahin gehen, wenn er denn ein Phantom empfangen und sich so lächerlich machen will.
Klaus Dede/Xenophon
Aktualisiert am 20. Juni 2008





» 58 Kommentare
28 Zeilen Hass auf Christen. Informationsgehalt gleich 0. Um was für eine Veranstaltung handelt es sich? Solche als Artikel getarnte Hetzkommentare sind der Seriösität der “Bürger-Zeitung” nicht gerae dienlich. Schade.
Irakkrieg, Bush, Hitler … Hier werden große Namen und Themen gegen eine kleine Veranstaltung in Oldenburg verwendet, ohne dass der Zusammenhang erkennbar bzw. nachvollziehbar ist.
Bitte seriöser recherchieren und schreiben. Danke.
Christen haben die Eigenschaft, dass sie im Eigenlob völlig hemmungslos sind – und dass sie den Quatsch, den sie selbst produzieren auch noch glauben, was bedeutet, dass sie Kritik, und möge diese noch so berechtigt sein, entweder nicht wahrnehmen, oder aber als Hetze, wie in diesem Falle, zurückweisen, aber sie sind unfähig, mit den Positionen anderer argumentativ umzugehen, zumal Christen immer Recht haben, was schon in ihrer Bibel steht.
Das alles sei ihnen gegönnt, nur leider produzieren christliche Kirchen schon im Normalbetrieb – die zahlreichen und entsetzlichen Verbrechen, die christlich motiviert waren und sind, lasse ich mal weg - einen immensen Sozialschaden und zwar über die Lehre der Erbsünde. Wenn man nämlich bereits Kindern sagt, dass (und nun zitiere ich aus dem Concordienbuch, auf das alle lutherischen Pfarrer in Oldenburg vereidigt werden), “alle Menschen von Mutterleib an sind voll böser Lüste und Neigung”, also nicht willkommen sind, vielmehr abgelehnt werden, dann ist das einfach verbrecherisch, denn das ist das Schlimmste, was ein Kind erleben kann (und das ist das, was ich erlebt habe), und wenn ich einen Menschen so erziehe, dann erzeuge ich das, was der Psychiater als “ekklesiogene Neurose” (übersetzt: durch die Kirche erzeugte seelische Erkrankung) bezeichnet. Und das Perverse ist, dass der Pfarrer, der sie produziert hat, davon lebt, dass er sie nicht heilt, vielmehr verstärkt, und das auf dem Wege der ganz normalen “Seelsorge” - so nennen die Theologen den Unsinn wirklich.
Woher ich das weiß? Aus der Literatur natürlich und dann aus der Erfahrung: Mein Großvater und mein Vater waren Pfarrer der Oldenburgischen Landeskirche, mein Bruder diente dieser Institution lange Jahre hindurch als Präsident der Landesynode, meine Schwester ist (wenn sie noch lebt, was ich nicht weiß) Diakonisse, und eine andere Schwester heiratete einen eben solchen evangelikalen Pfarrer, wie sie jetzt in Oldenburg ihren großen Auftritt haben und der zuletzt (nach dem Tod meiner Schwester), “Prior” eines evangelischen Klosters war, also ein Christ, wie er im Buche steht, der aber in den 50 Jahren, die wir gemeinsam auf dieser Erde verbrachten, nicht einen ganzen Satz mit mir gesprochen hat, weil ich nicht im rechten Glauben stand. Und von meinen vier Neffen stehen drei im Pfarramt, davon zwei im Dienste der Oldenburgischen Landeskirche - ja, mein Freund, ich weiß, was Christentum in der Praxis bedeutet und wie Menschen durch diesen Glauben seelisch zerstört werden. Mein Fazit nach 74 Jahren: Die katholische Kirche kann ich respektieren, von den Reformierten weiß ich zu wenig, die Lutheraner, insbesondere der Oldenburgischen Landeskirche, verachte ich, und vor den evangelikalen Faschisten, wie sie hier in Oldenburg zusammenlaufen, habe ich Angst. Noch Fragen?
Jegliche Religion ist Opium fürs Volk, und da ist wahrscheinlich das Original Opium noch erträgicher, als das christliche Gesabber! Atheist-inn-en an die Macht!
Aber wer ist es denn nun, für den Schwandner Schirmherr ist?
Als ich vor einiger Zeit einen Gemeindebrief durchblätterte hätte es mich beinahe vom Hocker gehauen. Eine Uraltkommunistin hatte sich noch (rechtzeitig (?)) taufen lassen. Vielleicht ist ja doch was dran.
Pobatschnig K.
das schlimme ist:schwandner ist schirmherr dieser christlichen rattenfänger/innen u n d der csd-parade,die gegen diskriminierung von lesben und schwulen am samstag demonstriert! das paßt doch nicht zusammen,oder??????????
@vera,
>das paßt doch nicht zusammen,oder??????????
er ist eben flexibel und tanzt auf mehreren Hochzeiten.
Pobatschnig K.
zu Kom.8)
… hoffentlich wird ihm nicht übel, bei der ganzen Tanzerei.
Schwandner ist nicht der Schirmherr des CSD* - Das wurde doch richtiggestellt bzw. zurückgezogen: Wie auch immer.
Es geht nicht um Schwandner, sondern darum, dass hier eine verlogene totalitäre faschistische Ideologie von Leuten vertreten wird, die sich als Christen bezeichnen - ich denke, dazu sollten die Berufschristen in Oldenburg etwas sagen und nicht, wie etwa 1933 geschehen, ihre Billigung durch Schweigen ausdrücken. Nur ein Hinweis: Jetzt hacken diese Christen auf Schwulen herum, aber gemeint sind natürlich die Juden, laut dem Johannes-Evangelium die Kinder des Teufels (Joh.8,44). Christen sind halt Antisemiten, sonst sind sie keine Christen - und ich lehne den Antisemitismus ab. Herr Krug, antworten Sie endlich! Klaus Dede/Xenophon
Klaus Dede
Lese ich da richtig? In der Zeit der Aufklärung, in einer Zeit, in der gut die Hälfte der Bevölkerung aus der Kirche austritt, die andere Hälfte zum Teil an das Gute im Menschen glaubt und nur noch wenige irgendwelchen Sekten und den Staatssekten nachlaufen, bildet sich eine sogenannte neue christliche Sekte? Wenn diese “Rattenfänger” (oder besser Menschenfänger) nicht so gefährlich wären, möchte man sie am Liebsten einfach ignorieren. Ich persönlich halte gerade die christlichen Kirchen für kriminelle Vereinigungen. Sie haben seit der Gründung, es muss so um 325 gewesen sein (und auch schon davor), bis in die heutigen Tage weltweit Völkermord begangen, und Völkermord verjährt laut Gesetz nie. Da helfen auch keine Entschuldigungen des Vatikans, wenn der Klerus das Gegenteil behauptet. Es ist gut, wenn in dieser Zeitung darüber offen diskutiert wird. Es ist nicht gut, wenn US-Science Fiction-Kirchen, Wachturm-Soldaten, muslimische Paradiesreisende mit Sprengstoff im Gürtel und Jesus-Fanatiker stillschweigend labilen Menschen ihre Gehirnwäsche aufzwingen. Der Oldenburger Klaus Dede hat es in seinem Artikel sehr gut beschrieben, und auch der Autor Michael Schmidt-Salomon hat es in seinem Kinderbuch “Wo bitte gehts zu Gott? fragte das kleine Ferkel” treffend formuliert: (Auszug)
Der Gottesgaube auf dem Globus
ist fauler Zauber: Hokuspokus.
Rabbis, Muftis und auch Pfaffen
sind, wie wir, nur “nackte Affen”
Bloß, dass sie “Gespenster” sehn
und in lustigen Gewändern gehn.
Viele Grüße
dh - Wesermarsch
zu 12)
man sagt, “Der Mensch denkt, aber Gott lenkt!” Genau besehen, ist Gott ein miserabler Lenker, wenn es ihn - überhaupt gäbe.
religion ist opium fürs volk! das original ist vermutlich besser als die kopie! atheismus ist angesagt!!!!!!!!!!!
religion ist opium fürs volk! das original ist vermutlich besser als die kopie! atheismus ist angesagt !!!!!!!!!!!!!
warum muß ich meinen kommentar dauernd wiederholen und er wird trotzdem nicht gesendet????????????? atheismus die dritte! religion ist opium fürs volk! das original ist vermutlich besser als die kopie!!! atheismus ist angesagt!!!!!!!!!!!!!!
Alle kennen ihn wohl, den Präsidenten der USA, George W. Busch.
Dieser soll auch schon einmal behauptet haben:
“ER sprach aus mir!”
Aber auch Busch muss wohl gelogen haben, denn selbst aus der Bibel weiß man doch:
“ER, sprach immer aus einem brennenden Busch!”
Liebe Sonja,
wenn wir unter Religion den subjektiven Glauben verstehen, den jemand hat (oder auch nicht hat), sollten wir ihn respektieren, egal wie er aussieht, aber wenn jemand daher kommt und daraus ein Gesetz macht, dem sich alle unterwerfen sollen, dann ist der Moment gekommen, an dem wir Widerstand leisten müssen, und dieser Jemand mag heißen wie er will: Jesus, Mohammed, Stalin oder Hitler. Beispiel: Im Neuen Testament steht: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.” Und das Parteilied der SED fing so an.” Die Partei, die Partei, die Partei, die hat immer Recht…” Gemeint ist jeweils dasselbe. Bei der Tagung in Oldenburg geht es also um Macht und um Geld - da will eine Clique herrschen und kassieren, und das mag Herr Schwandner billigen - ich tue das nicht. Sind wir uns da einig? Klaus Dede
Ich glaube, ich stehe hier im Wald….
Wie seht Ihr es denn, liebe Kommentatoren, mit der Religons- und Meinungsfreiheit?
Habe ich irgendetwas verpasst, oder warum ist die Freie Christengemeinde hier so unter Beschusss? Eine Sekte ist die Freie Christengemeinde ja wohl nicht.
Kann mir mal jemand das Problem erklären, ohne lange ideologische Ausführungen? Oder sind hier einfach nur alles Atheisten, die an nichts glauben?
@Karl-Heinz Meyer,
>Ich glaube, ich stehe hier im Wald….
nein Herr Meyer, Sie stehen hier nicht im Wald und sie haben nichts verpasst. Da die hier schreibenden Kommentatoren keine homogene Gruppe darstellen, finden sich hier eben u. a. Beiträge von Leuten, für die die Äußerungen Lenins auch heute noch der Wahrheit letzter Schluß bedeuten. Begriffe wie Gott, Vaterland oder Familie sind für sie ein Greuel und Eigenschaften wie Fleiß, Pünktlichkeit und Sauberkeit nichts weiter als Sekundärtugenden, mit denen man auch ein KZ führen kann. Da sich zumindest die evangelisch-lutherische Amtskirche im Laufe der letzten Jahrzenten immer mehr von ihren Traditionen verabschiedet hat, kann man sich nun einem neuen Feind zuwenden. Ob die Gemeinde, die diese Werbung betreibt, nun eine Sekte oder gar eine Psychosekte ist oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich zumindest bin noch in der Amtskirche verwurzelt, obwohl ich einen großen Teil der Kirchenoberen für Sendboten des Teufels halte.
Pobatschnig K.
Christlich = Inhuman - Schwul = Human ??
Ich habe wohl selten bis nie einen so schlechten Artikel gelesen. Was hat die FeG (gegründet 1948) damit zu tun, dass die Christen mehrheitlich Hitler unterstützt haben? Schonmal was über die Bekennende Kirche gelesen, die Widerstand geleistet hat, und das waren nicht nur Einzelne! Eine Menge Christen sind ebenfalls in den KZs gelandet!! Übrigens haben die “freien” Gemeinden, von denen es einige verschiedene gibt und gab (übrigens deutlich länger als die “freie” Schwulenbewegung) gerade eben mehrheitlich nicht Hitler unterstützt.
Das Problem ist das die Mehrheit derer die sich Christen nennen, eben nicht wirlich Christen sind. Zu den angeblich so schlechten Auswirkungen, die Christen alle auf diese Welt haben: Ein kurzer Hinweis auf eine Vielzahl christlicher Hilfswerke in allen Bereichen, z.B. die Heilsarmee, die Diakonie, Operation Mobilisation, und tausende!!! mehr würde dieses Urteil wohl zum Überdenken anregen.
Hitler war ein konsequenter Atheist, daher maßte er sich an, das Recht zu haben über die Wertigkeit von Leben entscheiden zu dürfen. Wenn man sich die Auswüchse des Atheismus ansieht, dann frage ich, ob das wirklich jemand will? Übrigens: Das es dem “christlichen Abendland” verglichen mit anderen Kulturen deutlich besser geht, ist dem Glauben und dem Handeln unserer Vorväter zu verdanken! Nicht umsonst stützen sich die Verfassungen aller dieser Länder auf die Maßstäbe, die schon in der Bibel formuliert sind.
Der Atheist beruft sich auf einige im Namen von Christus und Kirchen ausgeführter Schandtaten. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass diese keinesfalls im Einklang mit der Botschaft von Jesus stehen (Liebe deine Feinde, tut wohl denen, die euch beleidigen…)
Ich denke auf unserer Erde gibt es teilweise einige Lichtblicke gerade wegen diesem Einsatz von Christen. Ich will nicht bestreiten, dass vielleicht manches auch verschiedene Motivationen trägt, und auch von Christen manches falsch verstanden wird. Aber man sollte den Einsatz dieser Menschen hoch achten! Und niemals solche Pauschalurteile fällen. Ich würde vorschlagen, gehen wir doch einfach mal hin und hören uns an, was diese Leute sagen, danach wird das Urteil vielleicht milder ausfallen, und vielleicht kann man auch einfach manches nebeneinander stehen lassen. Vielleicht ist diese christliche Gemeinschaft ja sogar von Nutzen für unsere Stadt.–
Stellt euch vor, die ganze Welt wäre gleichgeschlechtlich liebend, welche Katastrophe… Hetze gegen Schwule ist natürlich nicht in Ordnung, falls es sie denn gegeben hat, bite darauf eingehen. Und eine andere Meinung zu haben (aus guten Gründen) muss erlaubt bleiben!
Einen schönen Gruß, Daniel
Ich habe mich über die Freie Christengemeinde aufgeregt, weil sie Schwule diskriminiert, die nach ihrer Ansicht krank sind, also minderwertig sind. Sie berufen sich dabei auf die Bibel - und in der Tat haben sie insofern recht, als es nur ein Thema gibt, bei dem sich Juden und Christen einig sind: Die Juden wollen Schwule steinigen und die Christen auf andere Weise unterdrücken. Diese Haltung ist wie die christliche Religion überhaupt, inhuman. Der Grund: Natürlich sind wir alle schwul (oder lesbisch), der eine mehr und der andere weniger. Mit dem Dogma wird jeder gezwungen, den Nachweis zu führen, dass er nicht ist, was er ist. So werden Menschen unterdrückt - und dagegen müssen wir uns wehren. Darum geht es. Klaus Dede
@Xenophon,
über Ihren Beitrag #22 kann ich nur den Kopf schütteln. In was für einer Welt leben Sie eigentlich?
Mein Konfirmandenunterricht liegt zwar schon einige Zeit zurück und zur Kirche gehe ich nur aus familiären Anlässen, aber ich habe noch nie von der Kanzel einen irgendwie gearteten Aufruf zum Schwulenbashing vernommen. Weder im Ausland noch hier. Auch nichts, was man nur ansatzweise so hätte interpretieren können.
Ob wir alle schwul sind, möchte ich dahingestellt sein lassen. Bei mir müsste ein Psychologe wahrscheinlich ziemlich tief graben, um fündig zu werden.
Was nun den von Ihnen genannten Nachweis betrifft habe ich mal irgendwo gelesen, daß früher Väter ihre pubertierenden Söhne mit ins Bordell genommen haben. Selbiges ist mir nicht widerfahren. Leider.
Pobatschnig K.
Lieber Daniel,
darf ich Dich so anreden? Ich riskiere das deswegen, weil ich mich darüber freue, dass Du, wiewohl offensichtlich ein Christ, überhaupt mit mir redest und mir sagst, was Du von meinen Argumenten hältst – nämlich nichts. Das ist natürlich Dein gutes Recht, das ich Dir nicht bestreite – im Gegenteil: ich werde stets dafür eintreten, dass Du und alle anderen Christen das auch in Zukunft tun können. Ich drücke mich nicht ganz so pathetisch wie Voltaire aus, aber ich meine dasselbe. Sind wir uns insoweit einig?
Nun will ich versuchen, so kurz wie möglich, Dir zu antworten:
1. Zunächst: Einen „Widerstand“ der Bekennenden Kirche gegen Hitler hat es nicht gegeben. Bonhoeffer wurde von ihr abgelehnt und isoliert, eben weil er diesen leistete, wohl aber einen sog. Burgfrieden, der besagte, dass die bekennenden Christen die Befehle Hitlers, beispielsweise als Soldaten, befolgten, dabei aber fleißig beteten. Das unterschied sie von den Nazis, aber ein Gegensatz war das nicht.
2. Hitler war kein Atheist, aber er vertrat eine eigene Religion, die mit dem Christentum nichts zu tun hatte, trotzdem wurde er bis 1945 von den sog. Volkskirchen unterstützt, so von Kardinal Bertram beispielsweise. Auf evangelischer Seite darf ich Sie an die Erlanger Schule erinnern (Künneth z. B.), die auch nach der Befreiung sehr einflussreich war.
3. Mir geht es nicht um einzelne Schandtaten, sondern um die verheerenden Konsequenzen, die sich aus dem augustinischen Erbsündendogma ergeben, das von allen Christen vertreten wird. Dazu mehr im Concordienbuch.
4. Das Sammeln von Briefmarken ist ein schönes Hobby, aber wer verlangt, dass das alle betreiben sollen? Es geht darum, dass diejenigen, die das tun, in dieser Tätigkeit geschützt und nicht behindert werden. Und dasselbe verlange ich für Schwule und Lesben. Und nun zitiere ich aus dem Artikel „Homosexualität im Spannungsfeld von Gesellschaft und Gemeinde“ das die FeG Deutschland ins Netz gestellt hat: „Für homosexuell empfindende Mitarbeiter ist eine dauerhafte Begleitung bzw. Supervision wichtig.“ Also Kontrolle und Bespitzelung derjenigen, die Ihrer Ansicht nach von der Norm abweichen – nicht deshalb, weil sie irgendjemandem geschadet hätten, sondern weil sie sich anders verhalten als das nach Ihrer Norm gestattet ist. Und wie sieht das praktisch aus? Haben Ihre Vorstände ihre „inoffiziellen Mitarbeiter“, die diejenigen denunzieren, die verdächtigt werden? Pfui!
Ich lerne aus Deinem Beitrag, dass die „Freie“ evangelische Gemeinde 1948 gegründet wurde, aber Christen gibt es seit etwa 300 p. C. und seither haben sie fast alles bekämpft, was wir heute als Fortschritt bezeichnen, sich dagegen mit allem und allen verbündet, was es an Üblem in der Welt gab – es reicht, es reicht wirklich!
Klaus Dede
Liebe Menschen bleibt doch cool,
seid doch ruhig ein bißchen schwul!
Denn “ER” gibt jedem nur ein Leben
und bestimmt auch seinen Segen!
Liebe deinen Nächsten bringt die Sache auf den Punkt
und die Liebe ist doch wirklich so gesund!
Und Niemandem sollte man es doch verwehren,
will man sich lassen, unbedingt bekehren!
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
und “ER” liebt alle Menschen gleich!
Mein lieber Supenkasper,
eben nicht:
schau mal ins Neue Testament - da werden alle, die nicht so spuren wie der Pastor das will, mit den schrecklichsten Höllenstrafen bedroht, die die Kirche, wenn sie die Macht hatte, auch gerne in die Gegenwart verlegte. Wenn Christen von “Liebe” reden, meinen sie Unterwerfung, die aber verlangen sie in der Tat von allen.
Und im übrigen: Auch der Minister für Staatssicher, Mielke, versicherte in seinem letzten Auftritt vor der Volkskammer: “Ich liebe Euch doch alle, ich liebe alle Menschen.” Was sagt uns das?
Klaus Dede
Lieber Klaus Dede!
Ich habe weder das Wort Kirche noch “Volkskammer” in den Mund genommen.
Beide Einrichtungen sind für den Glauben in meinen Augen total ungeeignet.
Das mit dem Glauben muss jeder für sich selbst ins Reine bekommen.
Anders sieht es da schon bei den Christlichen Werten und der Sozialen Gerechtigkeit aus.
Das ist zumindest teilweise überprüfbar!
Wünsche einen schönen Sonntag im Freien!
Lieber Klaus, ich nehme diese Anrede gerne auf. Du scheinst wirklich in deinem Leben, was ich da so lese, eine ganze Reihe von schlechten Erfahrungen mit Christen gemacht haben. Da haben wir schon mal etwas gemeinsam. Ja, teilweise ist es wirklich unglaublich wie Christen sich verhalten, da gebe ich dir recht! Wie ich schon sagte, es gibt einen großen Unterschied zwischen diesen “Christen” und Menschen, die wirklich im Herzen von Gott verändert sind. Wenn du jemals die Chance hast diese, zugegeben wenigen anderen kennenzulernen, nutze sie.
Ich kenne eine Person, die in der Bekennden Kirche aufgewachsen ist, ihr Vater war dort Pastor im Wiederstand, und von dieser habe ich zumindest etwas andere Informationen.
Ich möchte jetzt nicht das Thema Homosexualität diskutieren. Klar ist, dass die Bibel dies recht eindeutig ablehnt. Wo aber liegt das Problem, dass eine Gemeinschaft dies ebenso tut, und Mitarbeiter mit einer solchen Ausrichtung besonders “begleitet”. Die FeG scheint mir doch recht tolerant zu sein, eine Reihe anderer Freikirchen würden homosexuelle Menschen erst garnicht zulassen.
Ich denke, dass diese Menschen in Gesprächen und Gebet begleitet werden, du kannst ja mal nachfragen. Ich denke, dazu wird es Auskunft geben.
Meine Einsicht in dieses Thema ist sehr beschränkt, aber es gibt doch wohl einige Menschen, die wirklich lieber ihre Homosexualität ablegen würden, bzw. dies auch getan haben. Das mag in jedem Einzelfall ganz verschieden liegen, und ich sehe nur die Möglichkeit, dies diesen Menschen anzubieten, aus welcher Sichtweise auch immer (diese Sichtweise gehört für mich auch zur Meinungs- und Glaubensfreiheit) als legitim.
Wenn du mal Christen sehen willst ,die sich mit großem Einsatz (auch des Lebens) gegen das Übel eines kommunistischen Regimes behaupten, informiere dich mal über die Untergrundkirche in China, die aus ca 80 Millionen Christen besteht.
http://asaphshop.net/nr311200/Dokumentarfilme-DVD-Das-Kreuz-Jesus-in-China-Doppel-DVD
Ich gebe dir Recht, dass christliche Kirchen und Regierungen oft schlecht gehandelt haben, aber das trifft auf atheistische, muslimische und kommunistische “Vereine” ebenfalls zu! Müßig zu diskutieren, wer nun mehr Mist gebaut hat, aber die Lehre von Christus ist gut! Viele Leute haben viel Mist daraus gemacht…
Ich würde also diese Veranstaltung der FeG als ein Angebot an die Menschen aus Oldenburg betrachten sich mit dem Christsein auseinanderzusetzen. Nirgends richtet sich diese Veranstaltung gegen Schwule. Siehe Themen.
Christus selbst sagt: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, angesichts der Frau die Ehebruch getrieben hat und gesteinigt werden sollte. Das heißt, niemand hat das Recht, überhaupt einen Stein zu werfen, weder gegen Schwule noch gegen sonst irgendwen. Jesus predigt Liebe, besonders gegen Ausgestoßene und Randgruppen!! und setzte dies auch in die Tat um, wenn wir den biblischen Berichten als historischen Büchern glauben.
Klar ist, dass Christen mit Kritik rechnen müssen, sie machen Fehler, und manches ist vielleicht auch nicht besonders modern. Aber das Wesen des Christentums ist ein Anderes, leider scheinst du nie Christen getroffen haben die dies nicht verstanden haben. Jesus war einer, der sämtliche gesellschaftlichen Grenzen überschritten hat, der sämtliche Traditionen brach, dem es immer um den Geist hinter den Handlungen ging. Er hat an Nichts festgehalten, sondern war ein großer Revolutionär.
Genau das sollten Christen auch sein und sind es teilweise auch…
lieben Gruß, daniel
Lieber Suppenkasper,
mir geht es nur um folgendes: “Ich liebe alle Menschen!” - das ist eine Leerformel, die überhaupt nichts sagt. Jesus kann sie ebenso in den Mund gelegt werden wie Erich Mielke. Die Wahrheit ist konkret. Ist das nun Hegel?
So vielffür jetzt
Klaus Dede
Lieber Daniel,
es kommt nicht auf Menschen an, die man trifft oder nicht trifft, sondern darauf, ob ich dem christlichen Dogma zustimmen kann - und das kann ich nicht, aber die Begründung würde jetzt zu weit führen.
Eindeutig ist doch, dass die Freie Christengemeinde Schwule diskriminiert. Ich habe den Artikel zitiert. Niemand kommt dort auf die Idee, Briefmarkensammler zu kontrollierenund von irgendwelchen leitenden Positionen in der Gemeinde auszuschließen, wohl aber Schwule - warum?
Ud noch etwas: Jesus war Jude und kein Christ. Das Christentum, wie wir es kennen, entstand zwischen 60 und 300 nach Christus und hat mit Jesus nichts zu tun, aber ich denke, wir geraten jetzt in ein theologisches Seminar und kommen vom Thema ab. Ich breche also ab, zumal ich Dich nicht von Deiner Überzeugung abbringen will - ich habe nicht den geringsten missionarischen Ehrgeiz. Alles Gute! Klaus Dede
“Jesus und das (heutige) Christentum hat nichts miteinander zu tun”, ist doch eine Aussage, die ich gerne noch näher erklärt haben würde.
Ach übrigens: Ich habe kein Problem damit Überzeugungen aus guten Gründen zu ändern, das habe ich in meinem Leben schon manchmal getan, und das wird mit Sicherheit auch noch wieder vorkommen. Mit Sicherheit besser als Dingen hinterherzulaufen die nicht (länger) haltbar sind..
mir fällt da gerade ein lustiges Bild ein: Nehmen wir an die Welt besteht aus roten und blauen Briefmarken (hehe), nun trifft sich da der “Klub der Liebhaber der Anders- oder Gemischtfarbigkeit” und beschließt sollten sie in ihren Reihen Gleichfarber entdecken, ein Auge auf sie zu haben. Wäre das nicht das Recht dieser Gruppe?
Der Gott der Christen schreibt in “seinem” Buch dass er eben nichts hält von Gleichfarberei, das nehmen sie dann wörtlich…warum auch nicht; Gemäß Satzung untragbar….
gruß, Daniel
Daß der schwarz-rot-goldene (oder nach ARD Tagesthemen rot-schwarz-goldene (hehe) http://tinyurl.com/67tugk) Operettenpatriotismus in einer Woche Vergangenheit sein und das Tragen des Büßergewandes wieder zur ersten Bürgerpflicht wird, daran habe ich mich in der Zwischenzeit gewöhnt. Auch mein derzeitiger Schuldenstand von 18336 Euronen (lt Schuldenuhr des BdSt http://tinyurl.com/2cxxzm) bereitet mir schon lange keine schlaflosen Nächte mehr. Aber jetzt auch noch die Verantwortung für christliche Greueltaten in grauer Vorzeit zu übernehmen, ist mehr als meine schmalen Schultern tragen können. Dazu sage ich NEIN oder wie ich es vor kurzem auf einem Spucki an der Haltestelle Bremer Straße gelesen habe: Inaff ist Inaff.
Ich meine, verschiedene der Kommentarschreiber hier sollten mal ihre Rauchgewohnheiten überprüfen.
Pobatschnig K.
Erstmal, HERR Dede: Ich bin nicht ihre “l i e b e” Sonja, und ich habe meiner Überzeugung nach auch zu wenig Gemeinsamkeiten mit Ihnen, um mich in Ihr “wir” miteinbeziehen zu lassen! Diese “freien” Evangelist-inn-en sind für mich eine zu bekämpfende Sekte, und als Kommunistin muss ich Religionen zwar zurzeit noch hinnehmen, sehe mich aber trotzdem in der Pflicht, die Menschen über dieses, meiner überzeugung nach, miese Opium aufzuklären!
Nein, verehrte Gnädige Frau, Hassausbrüche bringen uns nicht weiter - auch keine Hassausbrüche gegen solche Zeitgenossen, die einer Religion, welcher auch immer, anhängen, denn das ist ebenso ihr gutes Recht, wie ich das Recht habe, als bekennender Atheist mein Leben zu beenden. Abzulehnen ist der Anspruch beispielsweise des Papstes oder des oldenburgischen Bischofs Krug, auf Grund seines Dogmas das Verhalten Anderer zu reglementieren. Und das gilt natürlich auch für die Freie Evangelische Christengemeinde. Niemand muss Schwule mögen, aber keiner hat das Recht, sie zu diskriminieren, und das tun die sog. Freien Christen. Das ist meine Kritik, und die erhalte ich aufrecht. Klaus Dede
Lieber Klaus Dede, Mir ist beim nochmaligen Lesen noch was aufgefallen zu Beitrag 22.
Der Gleichschluss, dass kranke Menschen minderwertig sind, woher kommt denn das? Aus dem Christentum jedenfalls nicht! Kranke Menschen, und davon gibt es eine Menge (wenn auch das nicht die Entschuldigung ist, für die viele es nehmen), sind keineswegs minderwertig!
Welche Leute waren das noch gleich, die vertreten haben, dass Menschen mit gewissen Krankheiten minderwertig seien??
Sorry, aber hier muss ich doch nochmal energisch protestieren!
Ihren Brief werde ich noch beantworten, nur leider habe ich gerade nicht soviel Zeit, da ja jeden Abend diese “Er ist da” Veranstaltungen stattfinden
Achso, die Schwulen, die sich beschwerten, dass sie draußen bleiben müssen, waren übrigens alle drinnen!! Und haben hinterher Flyer verteilt, wo sie neben dem bekannten Kritikpunkt auch noch auf die Unwissenschaftlichkeit der Schöpfungslehre hinwiesen, wohl um eine breitere Akzeptanz zu erzielen. Was hat das miteinander zu tun, frage ich mich da?
Die Wissenschaft wird niemals Gott beweisen noch widerlegen, dazu ist sie nicht in der Lage. Gott hat eben doch was mit Glauben (nein, nicht blindem Glauben!) zu tun, Hunderte Wissenschaftler tun das übrigens auch. Ich nenne nur mal Max Planck. Dies an die Adresse des Vorwurfs der Unwissenschaftlichkeit, auch wenn dies hier wahrscheinlich die falsche Stelle dafür ist. Es gibt auch so etwas wie Schöpfungswissenschaft, man sollte das erstmal überprüfen, bevor man sich aus dem Fenster lehnt.
Daniel Stark
entschuldigen sie nochmals Herr Dede, einen Verein der sich SV Werder Bremen nennt, würde man doch auch nicht immer als sogenannten SV Werder Bremen bezeichnen.
Vereine haben das Recht sich selbst einem Namen zu geben, und bei soviel Toleranz und Respekt den sie predigen, und das meine ich nicht ironisch, sollten sie auch anerkennen, dass die FeG mit Recht ihren Titel trägt.
Daniel Stark
Lieber Daniel:
der Fußballverein nennt sich Werder Bremen nach einer Wiese, auf der die ersten Spiele der Mannschaft stattfanden. Wenn sich aber eine christliche Gemeinde als “frei” bezeichnet, sagt sie damit, dass die anderen Vereine “unfrei” sind, weswegen deren Mitglieder schleunigst sich den richtigen, weil freien Christen anschließen sollten. So nennen sich die “Freikirchen” so, weil ihre Mitglieder ihnen aus freiem Entschluss beigetreten sind und nicht zwangsweise hineingetauft wurden, wie das normalerweise geschieht.
Gesetzt den Fall, ich leide an, sagen wir, Asthma, dann wird niemand bei den angeblich freien Christen auf die Idee kommen, mich zu therapieren, zu kontrollieren und von irgendwelchen Ämtern auszuschließen, aber wenn ich schwul sein (und dies zugeben) sollte, dann werde ich ausspioniert und darf keine Ämter übernehmen, werde also diskriminiert. Das Dokument, aus dem das hervorgeht, habe ich zitiert. Und dagegen richtet sich mein Protest, denn das ist, wie das Christentum überhaupt, inhuman.
Natürlich:
1. Gott befindet sich, wenn es ihn geben sollte, außerhalb dieser Welt, kann also nicht Gegenstand irgendeiner Wissenschaft sein. Glauben mag jeder, was er will, nur wenn er daraufhin die Menschen in solche einteilt, die gut sind, und in solche, die unterdrückt und letztlich vernichtet werden müssen, dann ist das zwar christlich, aber inhuman und deshalb abzulehnen - egal ob Juden, Schwule oder sonst jemand gemeint ist.
2. Was um alles in der Welt ist “Schöpfungswissenschaft”?
Dass Du diesen Brief “noch” beantworten willst, also weitere nicht mehr, ist natürlich Dein gutes Recht, das ich respektieren werde. Ich freue mich, Dich kennen gelernt zu haben und verabschiede mich also hiermit.
cura ut valeas!
Klaus Dede/Xenophon
Die Freikirchen nennen sich eben so, weil ihre Mitglieder durch freien Entschluss (und ggfs. Taufe) die Mitgliedschaft im Jugendlichen- bzw. Erwachsenenalter erwerben und nicht durch Kindstaufe, Segnung bei der Geburt oder Sonstigem…
Was ist daran zu kritisieren? Frei bedeutet in diesem Sinne, jeder tritt durch freie Entscheidung dieser Gemeinde bei.
Zu meinem Punkt “Krank ungleich minderwertig” haben Sie keine Stellung bezogen.
Mit dem Brief, den ich (auch) noch beantworten werde, meinte ich ihren Brief an meine E-Mail-Adresse, ich dachte Sie hätten die Ähnlichkeit der Namen erkannt, weil ich auch darauf verwies. Nur wollte ich mich entschuldigen, dass ich gerade nicht die für eine fundierte Antwort nötige Zeit habe.
Schöpfungswissenschaft ist die Wissenschaft die als Grundlage eine Schöpfung voraussetzt, bzw. in dieser Richtung forscht. Dort gibt es sehr interessante Erkenntnisse, die mindestens aufzeigen, dass es wissenschaftliche Alternativansichten gibt.
Nennen Sie mir eine Bibelstelle im Neuen Testament (dies ist das Buch, nach dem die Christen leben), das zur Vernichtung Andersgläubiger oder Andersartiger aufruft. Vielmehr könnte ich Ihnen eine Reihe von Stellen aufführen, die das Gegenteil sagen, aber ich denke, die kennen Sie.
Oh, ich kann leider kein Latein, verstehe also ihren Gruß nicht.
freundlichen Gruß
Daniel Stark
zu 37) cura ut valeas!,
würde ich in diesem Zusammenhang mit “Er solle es gut machen!”, übersetzen, oder alternativ, “Sorge dafür, dass Du stark bleibst und es Dir auch künftig, gut ergeht”.
@ Tony König
Aha, hier haben wir einen fleißigen Leser der http://www.latein-pagina.de.
Top Recherche!
Hallo Klaus Dede!
Gibts für Sie nur die Anredemöglichkeit “Liebe…” und “Sehr verehrte gnädige Frau”????? Das ist aber ein trauriges Bild! Ich will weder verehrt sein, noch gnädig !!!!!! Ein einfaches “Hallo, Atheistin” hätte vollkommen gereicht! Und m i c h bringen meine Hassausbrüche I M M E R weiter, denn Gefühle nicht ausleben zu dürfen, würde mir Magengeschwüre machen, und da hab ich keinen Bock drauf!!!!!!
@atheistin ! Der HASS hat aber schon einmal sehr viel Elend verursacht. Ich erinnere an die Zeit 1933 bis 1945!
Auch als Atheistin sollte man das wohl niemals vergessen!
moali,morala!! es kommt darauf an,dem H A S S den r i c h t i g e n inhalt zu geben - es gibt ja selten einfach so haß,sondern meistens zielgerichteten haß!! und wenn der haß eine positive änderung bewirken soll,kann er eine gute triebfeder sein,noch konsequenterz.b gegen kapitalismus und patriarchat zu kämpfen!! und wie das gehen soll,daß ich als atheist I N ein M A N (N) sein soll,”D E R”das bedenken sollte,mußte mir mal vormachen!!!
Oh man, Atheistin, Du scheinst ja ernsthafte (Identitäts-)Probleme zu haben. Wir Frauen sollten uns nicht mit dem lächerlichen Kampf gegen “man” und so aufhalten. Das ist nur peinlich und führt in die falsche Richtung. Wer heute noch von Patriarchat redet, hat den Schuss eh nicht gehört. Und Deine ewigen Parolen hier gehen nicht nur mir auf die Nerven. Leg’ ‘ne andere Platte auf. Oder dreh den Saft ab, wenn Du nur die eine Platte hast.
Lieber Daniel,
so eine Konkordanz ist doch eine segensreiche Einrichtung, sonst hätte ich die Stelle nie gefunden, aber jetzt habe ich sie: Marthhäus 10,34. Da sagt Jesus, vielmehr lässt der Evangelist Jesus ausdrücklich sagen, dass er nicht gekommen sei, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert, und führt dann aus, dass das christliche Dogma die engsten Familienbindungen zerstört. Das entspricht übrigens meiner Erfahrung. Näheres erfrage bei den Pastoren Hartwig und Lars Dede in Atens und hier bei Oldenburg, zwei Neffen von mir, die sich wenigstens in diesem Punkt präzise an diese Anweisung ihres höchsten Chefs halten. Nochmal: Jesus bringt nicht den Frieden, also den Krieg - so steht es im Neuen Testament.
Die Deutung der Bezeichnung “Freikirchen” trifft wenigstens auf die Baptisten zu, aber gilt das auch für die Methodisten? Und kennen die freien Gemeinden keine Säuglingstaufe? Wenn ich jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung von Gemeinde-Ämtern ausschließe und sie einer besonderen Kontrolle unterwerfe, ist das schlicht eine Diskriminierung, die von den Christen damit begründet wird, dass sie Homosexualität als Krankheit definieren. Also sind sie der Ansicht, dass Schwule krank und deshalb minderwertig sind. Dagegen protestiere ich natürlich.
“cura ut valeas” ist die Schlussformel in antiken Briefen und entspricht unseren freundlichen Grüßen. Wörtlich: Sorge dafür, dass Du gesund bleibst.
Uff - eine Schöpfung hat es nicht gegeben, weil es auch keinen Gott gibt, der sie hätte ins Werk setzen können, und wenn es einen solchen gäbe: Wer hat Gott erschaffen? Und wer den Gott, der den Gott erschaffen hat? Und wann ist das Ende der Kette erreicht? Also ist die Schöpfungswissenschaft nichts als Humbug.
Habe ich alles beantwortet?
also:
cura ut valeas!
Klaus Dede
Und dann noch ein Wort zu den liebreizenden, süßen Mädels, die sich so fürsorglich um meine geistige Gesundheit kümmern: Ich verstehe Eure Liebesbriefe nicht, aber trotzdem: jeder einen dicken männlich-patriachalischen Kuss - Schmatz - hmmmm.
Klaus Dede
Die Christen sind der Meinung dass Schwulsein (und Praktizieren) nicht dem entspricht, was Gott dem Menschen empfohlen hat, wenn Gott der Schöpfer ist, und man sich die Genitalien von Mann und Frau betrachtet, dann scheint das auch nicht ganz unlogisch zu sein.
Nochmal: Wie kommen Sie auf die Gleichstellung von krank und minderwertig? Die Bibel redet jedenfalls nirgends abfällig von Kranken, sondern bezeichnet alle Menschen gleichermaßen als verloren. Jesus sagt sogar, er sei für die Kranken gekommen, nicht für die Gesunden. Kranke sind also sogar privilegiert…
Zum Bibelvers: Ja, Jesus hat nichts schön geredet, er hat davon gesprochen dass ihm nachzufolgen kostet, und das kann sogar die Familienbande trennen. Und so ist es auch.
Muslime die Christen werden, werden danach von ihrer Familie teilweise bis zum Tod verfolgt, an Jesus scheiden sich die Geister, auch hier wird man als Christ auf verschiedene Arten “verfolgt” oder diskriminiert, lächerlich gemacht u.ä. So sind also Probleme programmiert, und Jesus weist seine Leute darauf hin.
Es ist doch nur logisch, dass Menschen, die mit Gott/Jesus leben, und Menschen, die dies nicht tun, Konflikte haben werden. So wie Licht und Finsternis, um das Bild der Bibel zu gebrauchen.
Sie haben davon gesprochen, das Christentum riefe dazu auf, Andersgläubige zu vernichten, das kann ich aus dieser Stelle nicht ersehen, wie auch die Evangelien natürlich im Zusammenhang gelesen und verstanden werden wollen.
Um die saubere, ja göttliche Moral der Bibel zu zeigen, hier einmal wesentliche Zitate.
Lukas 6
27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. 29 Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. 30 Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück. 31 Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch! 32 Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde. 33 Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch. 34 Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch die Sünder leihen den Sündern, damit sie das Gleiche bekommen. 35 Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. 37 Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. 38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.
Römer 12
9 Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. 10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. 12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. 13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. 16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. 17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. 18 Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): “Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.” 20 Vielmehr, “wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln” (Sprüche 25,21-22). 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Also nicht von Vernichten, sondern die “Feinde” segnen ist die Rede. Gutes tun für Schlechtes. Das ist eben göttlich.
Dass Christen diesen Worten vielfach nicht in dem Maße folgen, wie sie sollten, da sind wir uns einig. Vielleicht sollten sie es alle nochmal lesen!
Zur Schöpfung: Ja, das sind natürlich schwierige Fragen, da keiner von uns den Anfang kennt. Aber die Fragen: Was war vorher, woher kommt Materie, was kommt nach dem Ende des Raumes, falls es ihn gibt … auf die gibt auch die Naturwissenschaft samt Evolutionstheorie keine belegbaren Antworten. Woher kommt das Leben in der ersten Zelle? und und und.
Woher wissen Sie eigentlich, dass es keinen Gott gibt??
Gott ist per Definition der nicht erschaffene Schöpfer des Universums, Gott hat selbst die Zeit erschaffen, befindet sich also außerhalb von ihr, ist ohne Anfang und Ende. Selbst wenn wir das uns nicht vorstellen können, da wir nichts kennen, was außerhalb von Zeit und Raum ist, heißt das keineswegs, dass es nicht so ist!
Das macht gerade Gott aus, dass er nicht erschaffen ist.
Ich zitiere einmal Werner Heisenberg, einen berühmten Atomwissenschaftler: “Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.”
Albert Einstein, und ebenfalls Max Planck glaubten fest an Gott. Nein, Glauben und Wissenschaft schließen sich keineswegs aus!
Bevor Sie also Humbug rufen, weil der Verstand es nicht begreifen will oder kann… seien Sie nicht so schnell in Ihren Urteilen.
Ich grüße zurück mit einem allgemeinverständlichen God bless you, oder möge Gott sie segnen, und Ihnen Gnade geben.
Daniel Stark
die petra sollte ihre energien, statt mich beleidigen und mundtot machen zu wollen (das haben schon gaanz andere nicht geschafft!), besser darein setzen, mitzuhelfen, den nazi-aufmarsch am sa.,5.7. in oldenburg zu verhindern! denn´,wenn die nazis wieder an der macht sind, können wir solche diskussionen wie diese hier sowieso vergessen! also: kommt am sa., 5.7. spätestens ab 12 uhr zum hauptbahnof und zeigt den nazis, was Ihr von ihnen haltet! was natürlich nicht bedeutet, nicht auch gegen diese christlichen rattenfänger/innen zu protestieren!!! Faschismus ist keine Meinung - sondern ein Verbrechen! Dem Faschismus keinen Millimeter! NPD-Verbot jetzt!
@ Daniel: Die Dinosaurier werden immer schauriger?
Sehen nicht viele Menschen, wenn sie auf den Grund des Bechers sehen viel eher den Tyrannosaurus?
Hier nachlesen:
Schöpfungsmuseum eröffnet - Wissenschaftler protestieren
Christliche Fundamentalisten haben in den USA ein Museum eröffnet, das die biblische Schöpfungsgeschichte nach ihrer Auffassung wissenschaftlich darstellt. Tausende Forscher hatten zuvor vergeblich gegen die Einrichtung protestiert.
Auf den ersten Blick erscheint das Creation Museum in Petersburg bei Cincinnati wie ein Naturkundemuseum: hier ein paar Sauriermodelle, dort Abbildungen exotischer Pflanzen. Nur Hinweise auf Darwin und die Entstehung der Arten, wie sie der Begründer der Evolutionstheorie beschrieben hatte, sucht man vergebens. Stattdessen trifft der Besucher auf Figuren wie Adam und Eva. Oder Kain, der sich - elektronisch gesteuert - über seinen gerade erschlagenen Bruder Abel beugt. Andere Figuren in Lebensgröße sägen und hämmern an der Arche Noah, und Methusalem ruft mit warnender Stimme: “Mit jedem Tag rückt das jüngste Gericht näher.”
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,485327,00.html
Lieber Daniel,
eigentlich wolltest Du mit mir über die Homosexualität nicht mehr reden, aber nun tust Du es doch - ein Zeichen, wie wichtig das Thema im christlichen Diskurs ist. Richtig ist, dass die Bibel die Homosexualität missbilligt. Das ist der einzige Punkt, in dem Juden und Christen einer Meinung sind. So weit besteht also Einigkeit. Nun bin ich aber keineswegs der Ansicht, dass die Homosexualität eine Krankheit sei, vielmehr ist sie eine normale menschliche Eigenschaft, die bei dem einen stärker und bei dem anderen schwächer ausgeprägt, immer jedoch vorhanden ist. Die Freien Christen sind jedoch der Ansicht, dass Menschen, die sich als homosexuell definieren, krank seien und deshalb therapiert werden sollten, und dass man sie im Übrigen kontrollieren und von Leitungsfunktionen in einer christlichen Gemeinde ausschließen sollte. Das ist schlicht Diskriminierung.
Nun ist in der Bibel in der Tat sehr viel von der Liebe die Rede und Du bringst eine Menge Zitate bei, die das belegen, aber was ist jeweils gemeint? Ich kann das Thema natürlich nicht erschöpfend darstellen, deshalb nur ein Hinweis: Die griechische Vokabel “synerchomai” heißt einfach “zusammenkommen”, beispielsweise zum Skatspiel, aber auch, nun suche ich nach dem Ausdruck, der angemessen ist, also sage ich es französisch: “faire l’amour.” Dahinter steht der Gedanke, dass die Form und Intensität des Zusammenkommens jeweils von den betreffenden Menschen bestimmt wird, und das galt bei den Griechen für Männer und Frauen, aber auch für Männer und Männer und Frauen und Frauen. Besondere Regeln galten nur dann, wenn es darum ging, Vermögenserben zu zeugen, aber den Punkt lass ich hier außen vor.
Wenn also bei den Griechen von Liebe die Rede ist, dann ist der körperliche Vollzug derselben (hab ich das wieder vornehm ausgedrückt!) zwar nicht immer gemeint, aber auch nicht immer ausgeschlossen. Das gilt, wenn auch sehr eingeschränkt, auch für die Evangelien, nicht jedoch für Zitate, die Du zusammengestellt hast. Hier ist zwar von “Liebe” die Rede, aber gemeint ist die Unterwerfung unter das christliche Dogma - und dann kommen wir zu einer völlig anderen Interpretation, die ich hier nicht ausbreiten will. Vielleicht genügt das für den Augenblick.
Vielleicht noch eine Anekdote zum Abschluss: Mein Neffe Carsten Dede schimpfte als Kind: “Ich weiß gar nicht, warum der liebe Gott die Mücken erschaffen hat. Dafür hätte doch auch was Vernünftiges erschaffen können.” Oder andersherum: Es ist richtig, dass der Penis in die Vagina passt, aber das gilt auch für den Anus, also hat Gott doch auch den Geschlechtsverkehr zwischen Männern gewollt, oder?
Ich möchte hier Schluss machen und den Rest auf später verschieben, falls das gewünscht wird.
Ansonsten wiederhole ich: cura ut valeas!
Klaus Dede
@ Klaus Dede: Ich denke wir haben überwiegend unsere Ansichten ausgetauscht, für jeden sind evtl. ein paar Sachen zum Nachdenken dabei.
Ich, der ich mich nunmehr ein Viertel Jhdt. in der christlichen Szene bewege, hatte nie den Eindruck, bis heute vielleicht, dass das Thema Homosexualität besonders wichtig wäre, mich interessiert es jedenfalls nicht besonders. Ich habe diesen Diskurs nur angefangen wegen Ihres Artikels, den ich insgesamt christenfeindlich nennen würde. Auch ein wenig viele Dinge durcheinandergewürfelt.
Aber nun soll es gut sein.
@Suppenkasper
Schön und gut, aber der Spiegel-Bericht bringt jedenfalls keine Argumente. Dass das ein sehr kontroverses Thema ist, wissen wir.
Ich habe übrigens ein Buch des “Museumsdirektors Ken Ham” gelesen, welches sehr wohl wissenschaftlich besipielweise auf die Frage der Dinosaurier und der Altersbestimmung eingeht. Ich will das gar nicht bewerten, könnte ich auch nicht, es gibt klügere Köpfe als wir, und ich traue beiden Seiten zu, dass sie sich irren.
Menschen haben sich immer schon geirrt.
Gut, Ort und Zeit ist nicht die richtige um eine Diskussion um Wissenschaft zu führen (und vermutlich sind wir auch die Falschen dafür).
Ich schließe mit einem Zitat von Albert Einstein:
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Alles Gute, und wenn Gott will, begegnen wir uns irgendwann, irgendwo….
Liebe atheistin,
au ja, wir protestieren gegen Nazis, damit die nicht wieder an die Macht kommen (steht ja kurz bevor), protestieren gegen die “christlichen Rattenfänger” (entschuldigung und “innen”), die zwar nur ein kleines Häuflien sind, aber das interessiert uns ja nicht (wie übrigens die Nazis auch nur ein Häuflein sind, aber im Wahn macht man natürlich schnell mal einen riesen Sch…haufen aus einem Fleckchen Mist) - und schließlich protestieren wir gegen militante Emanzipistinnen, weil die uns mit ihren immer gleichen Parolen wirklich voll auf die Nerven gehen.
Dem patriarchalen Kuss eines Vorredners hier an Dich schließe ich mich gerne an: So ein richtiger Schmatzer, gerne auch mit Zunge,
Dein Er
Damit ist diese Diskussion wohl zu Ende. Ich finde zweierlei bemerkenswert:
1. Ich habe keinen Beitrag aus schwulen Szene, etwa dem Verein “Na Und” oder dem Schwulen-Referat des ASTA der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg gelesen. Mein Angebot, dort meinen Vortrag über das Thema “Jesus war schwul” zu wiederholen, blieb unbeantwortet. Ach ja, ich vergaß: Mit einem Dede spielt ein deutscher Junge nicht…
2. Ebenso fehlt eine Äußerung der evangelischen Landeskirche Oldenburgs. Keiner ihrer 300 Pastoren (darunter zwei Dedes) war bereit, sich zu der Meinung zu äußern, dass Schwule kontrolliert und diskriminiert werden sollten, wie die Freien Christen meinen. Ihnen gilt, was der Lateiner so ausdrückt: qui tacet, consentire videtur. Zu Deutsch: Wr schweigt, erweckt den Anschein, dass er zustimmt.
Woraus denn folgt: Nicht nur die Freien Christen, das Christentum überhaupt ist das Übel.
Und damit schließe ich meinerseits ab - es sei denn, dass dem Bischof Krug noch etwas einfällt, aber das ist kaum zu erwarten.
Klaus Dede
diese sexistische sch… von er bleibt drin und mein kommentar dazu war mal wieder zu beleidigend? naja,Ihr diskreditiert Euch ja selber!!!!!!!!!! und im übrigen:leuten auf die nerven zu gehen,ist meine lieblingsbeschäftigung!!!!!!!!!!! everybodies darling zu sein,kann doch jede/r! das ist mir zu langweilig!!!!!!!!
Anmerkung der Ansprechpartner der Bürger-Zeitung:
Der o.g. “vermisste” Kommentar wird hier nicht veröffentlicht. Die “radikale atheistin” (oder wie auch immer sie sich gerade nennt) hat genau erkannt, warum.
@radikale atheistin,
sollte es tatsächlich jemanden geben, der Tisch und Bett mit Ihnen teilt, so kann derjenige/diejenige meines aufrichtigen Mitgefühls sicher sein.
Pobatschnig K.
Nur Leute mit Problemen hier, Dede, der sich andauernd selbst bemitleidet, dann diese komische Frau, die immer nur Gewäsch von sich gibt… Bürgerjournalismus? In Zukunft ohne mich.
LW? LW? Kommt mir bekannt vor…
In Zukunft ohne Sie? Wie lange ist es denn her, dass Sie hier mal was gepostet haben?
Abgesehen davon stimme ich mit Ihnen aber überein, dass dieses “Gewäsch” hier wirklich fehl am Platze ist - und abgesehen davon nicht zum Thread passt. Sollte sich FRAU mal gut überlegen, ob sie nicht mal konstruktiv zu irgendwas beiträgt. Geht mir schon lange auf den Zeiger; ist gegen Faschisten, aber selbst mindestens genauso fanatisch.
In der „Buergerzeitung“ führte ich in den vergangenen Tagen eine lebhafte mit einem evangelikalen Leser namens Daniel, die dieser schließlich abbrach, weil unsere Standpunkte nicht vereinbar seien, womit er zweifellos recht hatte. daraufhin schaltete sich ein Dritter ein, der mir vorwarf, dass ich mich dauernd selbst bemitleidete. Nun ist es richtig, dass ich immer wieder darauf hinweise, dass ich hier in Oldenburg dem Sozialmobbing aller moralischen Instanzen von ganz rechts nach ganz links, also von der Kirche bis zu den selbsternannten „Antifaschisten“ der Alhambra, an dem sich, wenn ich richtig informiert bin, die Zionisten um Rosemarie Schumann lebhaft beteiligen, unterliege, und es trifft auch zu, dass ich mich darüber oft, vielleicht zu oft beklage, aber der Kritiker fragt nicht, ob mein Vorwurf zutrifft und was man, falls das so sein sollte, dagegen tun kann, sondern wirft mir vor, dass ich darauf reagiere, indem ich den Sachverhalt benenne – mehr habe ich nicht getan.
War das falsch?
Nun hat sich dieser Mann in der Buergerzeitung sehr zurückhaltend geäußert. das gilt nicht für den Professor, dem ich meine Lage hier schilderte, wobei ich aber hinzufügte, dass ich für das oldenburgische Bürgertum an die Stelle der Juden getreten sei, denn die dürfe man ja nicht mehr kritisieren, aber die verschiedenen untereinander verfeindeten Cliquen dieser Kreise etwa hier in Oldenburg bräuchten einen gemeinsamen Feind, um nicht aufeinander loszugehen, und das sei hier am Ort zur Zeit ich, aber gemeint seien natürlich immer noch die Juden, denn der Antisemitismus bilde nach wie vor den Konsens aller, nur dass er nicht mehr so genannt werden dürfe. Das Ergebnis dieser Bemerkung war ein Wutausbruch, wie ich ihn selten erlebt habe, was verständlicher sein würde, wenn ich den Namen des Professors verriete, was ich nicht tun werde.
Und nun meine dritte Geschichte:
In Essen ist ein Türke entlassen worden, weil er in einer türkischen Zeitung und in der Türkei geschrieben hatte, dass die Türken in Deutschland vielleicht und möglicherweise in die Lage der Juden geraten seien. Alles übrige in dem Artikel war nicht zu beanstanden – nur dieser Satz, aber der genügte zum Rauswurf, denn in Deutschland ist es verboten, Türken mit Juden zu vergleichen, egal ob das zutrifft oder nicht.
Wenn das Stichwort „Jude“ fällt, herrscht offenbar eine große Unsicherheit. Deshalb noch einmal, damit das auch Frau Rosemarie Schumann und die anderen Zionisten im Lande hin und her verstehen:
· Ich lehne den Antisemitismus in jeder Form ab.
· Ich bin der Meinung, dass Auschwitz in der Tat ein historisch einzigartiges Verbrechen war, das in Deutschland – und nur in Deutschland – möglich war, weil hier – und nur hier – der traditionelle christliche und der neue rassistische Antisemitismus zusammen kamen und eine Einheit bildeten und, vielleicht, noch bilden.
· Ich lehne jeden Nationalismus als inhuman ab, egal auf welches Volk er sich bezieht, also auch den Zionismus
Und weil ich dies nicht nur denke, sondern, so laut ich kann, auch sage und so gründlich, wie ich das vermag, begründe, unterliege ich dem Sozialmobbing, und darüber werde ich mich auch in Zukunft beklagen, möge das bei anderen als Selbstmitleid ankommen oder nicht.
Ich vergaß meine Unterschrift: Klaus Dede/Xenophon
@ 43 Hallo Frau Pinseler,
als Psychologe muß ich Ihnen sagen, daß Sie ja ein ganz schön sexistisches Begriffsfeld in ihrem Kommentar entfalten! Ich hatte Ihnen ja schon einmal dringend angeraten, sich als Herbergsmutti lieber im Pan-Flöten-Spiel zu üben, anstatt Kommentare los zu lassen, die eh keiner kapiert.