Arbeitszeitverkürzung ist dringend notwendig!
Schaut man sich Erwerbslosenstatistiken der Bundesagentur für Arbeit an, stellt man einen kontinuierlichen Anstieg der Erwerbslosigkeit seit den 1980er Jahren fest. Waren 1980 noch 880 tausend Menschen erwerbslos, stieg ihre Zahl 1985 bereits auf 2,3 Mio an. Im Jahre 2007 betraf die Erwerbslosigkeit schließlich 3,76 Mio Menschen, im Juli 2009 sind es laut IAB 3.46 Mio.. In Prozenten ausgedrückt: Die Arbeitslosenquote betrug 1980 (3,8%), 1985 (9,3%) und im Jahre 2007 (10,1%). Doch weder die genannten Prozentzahlen noch die Erwerbslosenzahlen sind sehr aussagekräftig. Wer macht sich schon bewusst, dass sich beispielsweise hinter dem Anstieg der Erwerbslosigkeit von gerade mal (0,8%) zwischen den Jahren 1985 und 2007 immerhin 1.46 Mio Einzelschicksale verbergen und die offiziellen Erwerbslosenzahlen die desaströse Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt kaum widerspiegeln. Längst wurde unter der Regierung Kohl und der Agendapolitik Schröders ein weiteres „Fass“ aufgemacht, nämlich der sogenannte Niedriglohnsektor, in dem laut IAQ-Report inzwischen 6,5 Mio Menschen arbeiten. Rechnete man noch circa 3,5 Mio registrierte Arbeitslose und 1,8 Mio verdeckt Arbeitslose (Ein-Euro-Jobber, Qualifizierungsmaßnahmen u.a.) hinzu, käme man bereits auf die Zahl 11,8 Mio. 11,8 Mio Menschen, die entweder erwerbslos sind oder unfreiwillig in Teil- bzw. Vollzeit zu Niedriglöhnen arbeiten, Altersarmut inklusive! Nur mal so zum Vergleich: Es gibt Länder, die weit weniger Einwohner haben als hierzulande arbeitslos sind, wie die Beispiele Neuseeland und Irland mit 4,3 Mio Einwohner belegen.
Die bisherige Arbeitsmarktpolitik ist gescheitert. Wenn immer mehr Menschen aufgrund von Rationalisierungen keine Arbeit finden, Arbeitnehmereinkommen sinken, Unternehmensgewinne rasant ansteigen und Millionen Arbeitssuchende in den Niedriglohnbereich gedrängt werden, dann reichen klassische Wachstums- und Beschäftigungsprogramme nicht mehr aus und eine Umverteilung der vorhandenen Arbeit wird unabdingbar. Frankreich hatte es in den 1990er Jahren vorgemacht und die 35 Stundenwoche per Gesetz eingeführt. Verbunden mit einem finanziellen Anreizsystem für Unternehmen, wurden so zwischen 1997 bis 2001 bereits 300 tausend neue Arbeitsplätze geschaffen, obwohl die Arbeitszeit im Endeffekt – aufgrund von Überstundenregelungen - nur auf 37,7 Stunden gesenkt wurde.
Zwei mögliche Wege der Arbeitszeitverkürzung sind denkbar: Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich oder mit steigender Lohnquote. Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich wäre unter Zugrundelegung von Produktivitätssteigerungen verteilungsneutral und würde neben einem jährlichen Zuwachs an Arbeitsplätzen einen Inflationsausgleich für die Arbeitnehmer bringen, jedoch die Verteilung der Lohn- und Gewinnquote, also den Anteil der Löhne und Gewinne am Inlandsprodukt, nicht antasten. Arbeitszeitverkürzung mit steigender Lohnquote führte stattdessen zu einer Umverteilung von oben nach unten. So könnte man bei einer sofortigen Arbeitszeitverkürzung auf 30 Wochenstunden einen rechnerischen Mehrbedarf von 6,39 Mio. Arbeitskräften schaffen (Attac: Arbeit-fairteilen). Da eine solche Schocktherapie allerdings nicht in einem Jahr durch Produktivitätssteigerungen aufgefangen werden kann, müsste der Ausgleich zu Lasten der Gewinnquote der Unternehmen gehen, die dann ungefähr auf den Wert von 1980, nämlich (23,3%), zurückfallen würde, aber mit entsprechendem Anstieg der Bruttolohnquote
Arbeitszeitverkürzung ist gegenwärtig nicht sonderlich populär. Das Thema ist mit Ängsten um Lohnkürzungen verbunden. Und tatsächlich hat es solche auch gegeben, wie das Beispiel VW in der Vergangenheit gezeigt hat. Es geht aber auch andersherum. Das hängt von den politischen Kräfteverhältnissen ab, und manchmal auch vom guten Willen. Im Übrigen ist die Bruttogewinnquote der Unternehmen - Finanzkrise hin, Finanzkrise her - im Jahre 2008 mit (36,3%) wieder einmal auf einen historischen Höchststand gestiegen, wie die Hans Böckler-Stiftung errechnet hat.
Nur wenn Arbeitnehmer und Arbeitslose solidarisch sind, wenn sie sich das Verfügungsrecht über die Verteilung der Erwerbsarbeitszeit nicht nehmen lassen, können sie ihre Interessen durchsetzen. Und auch nur dann kann es starke Gewerkschaften geben. Wollen die Gewerkschaften ein Zusammenschmelzen ihrer Klientel nicht weiter hinnehmen, dann müssen sie endlich umdenken, was im Übrigen auch die Politik tun sollte. Dass erst jüngst der ver.di Funktionär Werner Sauerborn in Bezug auf Arbeitszeitverkürzung von einer Königsdisziplin gewerkschaftlicher Politik sprach, kann man vielleicht als schwachen Hoffnungsschimmer werten.
Aktualisiert am 20. September 2009


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» 21 Kommentare
Gute Arbeit !?
http://www.linkes-oldenburg.de/die-linke.html
Hallo Kleines Rotes Teufelchen,
Kindheitserinnerungen werden wach. Früher als ich noch Impressario eines kleinen Kasperletheaters am Lido war, besaß ich auch ein kleines rotes Teufelchen, welches - mal ganz ehrlich - fast zu meinen Lieblingspuppen zählte. So wäre es schön, wenn Du, anstatt es Dir einfach zu machen und Karl Marx, Rainer Roth und die FAZ auf die “Bühne” zu schicken, versuchen würdest mit eigenen Worten zu erläutern, worauf Du eigentlich hinauswillst. Die Forderung der Linken nach “Guter Arbeit” ist für mich jedenfalls in gewisser Weise ein Mysterium geblieben. Arbeit versehen mit einem Gütesiegel. So ‘ne Art Premium-Pils. “Gute Arbeit” könnte man natürlich durch Arbeitszeitverkürzung schaffen. Dann würde sich der Arbeitsmarkt öffnen und Arbeitsplätze könnten auch in qualifizierteren Bereichen entstehen. Menschen, die bisher im Niedriglohnsektor beschäftigt waren, hätten die Chance eine bessere und anspruchsvollere Arbeit zu bekommen. Aber ich glaube, das ist bei der Linken nicht en vogue. Und das Thema ist auch zu wichtig, um daraus billige Wahlpropaganda zu generieren.
@G.Ho.!
Wenn Du den Link angeklickt hast, dann solltest Du auch wissen worauf ich hinaus wollte.
Um Wahlpropaganda ging es nicht, wäre heute auch wohl etwas zu spät gewesen.
Gruß
vom kleinen roten Teufelchen
Hallo G.Ho.!
Zur Zeit stehen weltweit über 16 Millionen Kraftfahrzeuge auf Halde. Selbst die von Dir vorgeschlagenen Arbeitszeitverkürzungen, die ich übrigens unterstütze, würden allerdings dieses Problem wohl nicht lösen.
In anderen Dimensionen hatten wird das bereits schon einmal, was später daraufhin folgte das wissen wir Alle.
Anscheinend muss rechtzeitig, die gesamte Produktionsweise auf den Prüfstand. Irgendwie scheint die planlose Produktion nicht mehr zu funktionieren.
Also werden ausschließlich die Forderungen nach notwendigen Arbeitszeitverkürzungen wohl eher nicht ausreichen. Aber wann werden die Menschen das begreifen? Hier noch der Link und ein kurzer Abschnitt aus dem Artikel:
Auto 1929:
Überproduktion bereitet der Kraftfahrzeugindustrie Sorgen
Das Autojahr 1929 ist geprägt von einer weiter ansteigenden Motorisierung und einer Fortdauer des Konzentrationsprozesses in der Autoindustrie. Zugleich machen sich in den Sommermonaten die ersten Zeichen einer Absatzkrise bemerkbar: Am 8. Juni verzichtet der Reichsverband der Deutschen Automobilindustrie wegen der schlechten Ertragslage auf die Durchführung einer Automobil- und Motorradausstellung, im Juli werden bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim Arbeiter entlassen. Für den Rest der Belegschaft wird Kurzarbeit angeordnet. Im August müssen auch die Automobilhersteller in den Vereinigten Staaten ihre Produktion drosseln.
http://www.chroniknet.de/tml1_de.0.html?article=674
Beste Grüße
Suppenkasper
Hallo Kleines Rotes Teufelchen, hallo Suppenkasper.
@3
Das mit der Wahlpropaganda war nicht auf dich gemünzt. Aber das konntest du nicht wissen.
@4
Dann sollten die Autobauer dem Beispiel der Milchbauern folgen und die Fahrzeuge verschrotten. Täte der Umwelt gut. Arbeitszeitverkürzung würde nicht das Problem der Überproduktionskrise lösen. Da hast du recht. Dann wäre es wohl besser die Leute zu entlassen, umzuschulen und in andere Bereiche hineinzustecken, vorausgesetzt sie wollen es so. Eingesparte Arbeitszeit könnte für Fortbildungsmaßnahmen genutzt werden. Bei einer Umverteilung der Arbeit würden jedenfalls erheblich mehr Menschen ein Einkommen erzielen, welches höher ist als Hartz IV, Arbeitslosengeld oder Niedriglohn. Voller Lohnausgleich, der die Gewinnquote der Unternehmer nicht antastet, würde es möglich machen. Das Problem ist nur, dass Unternehmer nicht einmal dazu bereit wären. Man könnte durch Arbeitszeitverkürzung auch weit mehr Beschäftigung im öffentlichen Dienst schaffen etc. Der Impressario.
Hallo Impressario!
Wer soll denn den vollen Lohnausgleich zahlen, wenn nicht die Profiteure dieses Wirtschaftssystem?
Dann würde das mehr netto von immer niedrigerem brutto eines Herrn Westerwelle doch nicht mehr “funktionieren” oder meinst Du das merkt wohl keiner?
Vorstellbar wäre es ja bei dem Wahlergebnis für die FDP!
Beste Grüße
Suppenkasper
PS: Ein schönes Leben für alle Menschen als neue soziale Idee! BGE +Mindestlohn+radikalerVerkürzung der Lohnarbeit auf Kosten der Profite!
Voller Lohnausgleich bedeutet ja bezogen auf Arbeitszeitverkürzung, dass Produktivitätssteigerungen sich zwar in einer Erhöhung des Stundenlohns niederschlagen können, das monatliche Endgeld aber gleich bleibt, so dass die Arbeitnehmer zwar im Ergebnis nicht mehr verdienen, aber auch nicht weniger. Für die eingesparte Arbeitszeit könnten mehr Arbeitskräfte eingestellt werden. Das würde sogar die Binnennachfrage erhöhen. Die Unternehmer machen dabei kein Minusgeschäft, vorausgesetzt die Waren werden auch gekauft.
Das BGE halte ich eher für eine bürgerliche Marotte. Vielleicht ist es sogar eine Falle. Nicht umsonst haben sich Leute wie Dieter Althaus und Götz Werner daran vergriffen. Hier muss man auch dem einen oder anderen Anhänger Marx’scher Utopie, die ja im übrigen recht dürftig ist, widersprechen. Wenn man von der Lebenswirklichkeit aussgeht, muss man „leider“ feststellen, dass vermutlich die meisten Menschen lieber einen Arbeitsplatz wollen, natürlich nicht zu jedem Lohn, anstatt eine mehr oder weniger karge „Stillegungsprämie“ zu empfangen. Das kann man gut finden oder auch nicht, ist aber so. Ich glaube auch nicht an den emanzipatorischen Effekt, sondern bin eher der Überzeugung, dass das BGE zu einer weiteren Senkung des Lohnniveaus führen wird. Gewonnen wäre damit nicht viel, weder für Erwerbslose, die weiterhin versuchen werden ihre materiellen Rahmenbedingungen zu verbessern, noch für Erwerbs-tätige. Also wenn schon, dann repressionslos und ansonsten Arbeitszeitverkürzung.
Hallo G.Ho.!
Ich glaube nicht, dass ein BGE + Arbeitszeitverkürzung + Mindestlohn die Menschen von der Erwerbsarbeit abkoppeln würde wie das derzeit der Fall ist und auch nicht, dass es die Löhne senken würde. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein.
Allerdings, wenn man die weltweiten Überproduktionen bedenkt, dürfte es noch nicht einmal ausreichen die Arbeitszeiten zu verkürzen um mehr Menschen zu beschäftigen sondern die gesamte Produktion müßte in vielen Bereichen und ja auch noch aus vielen anderen Gründen zurückgefahren werden.
Doch dass dürfte in einem kapitalistischem System ja wohl unmöglich sein.
Und was einen emanzipatorischen Effekt eines BGE angeht, dass solltest Du mal die Frauen fragen, die heute im SGB II abends nach 2200 Uhr z.B. bei Famila putzen gehen und morgens ab 6.00 Uhr wieder auf der Matte stehen müssen um ihre Kinder zur Schule fertig zu machen.
Und das Alles meistens auf 400 Euro-Basis und ohne jeden Versicherungsanspruch. Natürlich bis auf den jährlichen Versicherungsanstieg in der Rentenversicherung in Höhe von ca. 2,38 Euro nach dem SGB II.
Gruß
Suppenkasper
PS: Und diesen Frauen würde weder eine Arbeitszeitverkürzung noch eine sanktionsfreie Grundsicherung allein etwas nützen.
@8
Es geht nicht um die Abkoppelung von der Erwerbsarbeit. Es geht darum, wer im Bereich der Mehrwertproduktion das Sagen hat. Und das haben leider die “Arbeitgeber”, die zwar von den Medien und den politischen Parteien gehätschelt und getätschelt werden, im Grunde genommen aber überflüssig wie ein Kropf sind, und eine gesamtgesellschaftliche Belastung obendrein. Sie sind für die Gesellschaft zu teuer!
Es wird auch kein BGE geben. Das ist ein reines Ablenkungsmanöver. Und was die Männinnen und Männer angeht, die putzen gehen müssen, ja zum Teufel noch mal, da hilft doch auch ein Mindestlohn.
@Impressario,
haben Sie schon einen einzigen Job geschaffen? Ich vertraue nun mal eher meinem “Arbeitgeber” als Leuten wie Ihnen. Wenn Sie und ihre Brüder und Schwestern im Geiste so viel für die Bevölkerung getan hätten wie allein die Aldi-Brüder, dann sähe es in diesem Land nicht so beschissen aus.
Pobatschnig K.
Impressario schrieb u. a.:”Und was die Männinnen und Männer angeht, die putzen gehen müssen, ja zum Teufel noch mal, da hilft doch auch ein Mindestlohn.”
…und so werden dann vielleicht aus 80 oder 60 Stunden Erwerbsarbeit 40 Stunden, aber 400 Euro bleiben 400 Euro!
Und wenn man keine Arbeitgeber mehr hätte, die überflüssig wie ein Kropf sind, dann bräuchte man a u c h keinen Mindestlohn sondern könnte jeden Arbeitnehmer vernünftig bezahlen!
@10,
da haben sie ja wohl noch Liedl, Plus und Schlecker zu erwähnen vergessen. Geradezu Musterbeipiele für Arbeitnehmerfreundlichkeit.
@11
Ja wenn das Wörtchen “wenn” nicht wäre. Dann möchte das Teufelchen wohl lieber 80 Stunden für 400 Euro arbeiten? Warum nicht? Den Unternehmer wird ’s freuen und den Pobatschnig, Karl ebenfalls.
@ Imp! Das Teufelchen möchte, dass diejenigen die einer Erwerbsarbeit nachgehen auch davon leben können.
Das ist mit einem 400 Euro-Job aber lange nicht gewährleistet. In dem Moment wo hier der Mindestlohn wirklich eingeführt werden würde, könnte es doch sein, dass noch mehr 400 Euro-Jobs eingeführt werden.
Und mit einem BGE + Mindestlohn + Erwerbsarbeitsverkürzung würden “Männinnen und Männer” in diesem Moment zumindest auf ca. 1.200 Euro kommen.
Das würde ich für viel gerechter empfinden!
Und dem Kalle sei gesagt, wenn alle Reichen und Superreichen unsere Staatsverschuldung bezahlen würden, was sie leicht könnten, dann würde es schon wesentlich besser aussehen. Und hat Ihr Arbeitgeber Ihnen schon mal eine Ansichtskarte aus Dubai, den Malediven oder aus Hawaii gesendet? Oder Ihnen ein Bild seiner Yacht, die in Nizza oder Cannes liegt, geschenkt?
Ich vertraue da schon eher den ALDI-KassiererInnen!
Freundliche Grüße
vom kleinen roten Teufelchen
PS: Ich wäre für ein Verbot der 400 Euro-Jobs!
Hallo 13,
“Und mit einem BGE + Mindestlohn + Erwerbsarbeitsverkürzung würden “Männinnen und Männer” in diesem Moment zumindest auf ca. 1.200 Euro kommen”.
Dann würde ich aber noch die 7500 € Sofortrente der Glückspirale draufsetzen”. Dann kämen wir auf folgende Rechnung: BGE + Mindestlohn +
Erwerbsarbeitsverkürzung + 7500 € Sofortrente = 8700 €.
Und wo, bitt’ schön, bleiben in ihrer Rechnung eigentlich die Frauinnen?
Grüße, Imp.
@Das kleine rote Teufelchen,
>Das Teufelchen möchte, dass diejenigen die einer Erwerbsarbeit nachgehen auch …
ACK (=Zustimmung)
>Und hat Ihr Arbeitgeber Ihnen schon mal eine Ansichtskarte aus Dubai, den …
Besäße unsere Firma ein Logo oder ein Motto so würde letzteres gewiß so lauten: Wo andere Urlaub machen arbeiten wir.
>Oder Ihnen ein Bild seiner Yacht, die in Nizza oder Cannes liegt, geschenkt?
Er besitzt definitiv keine Yacht. Weder in Cannes noch in Nizza noch anderswo. Allerdings fährt er einen ziemlich alten XJ12 von Jaguar.
Pobatschnig K.
@15,
“Er besitzt definitiv keine Yacht. Weder in Cannes noch in Nizza noch anderswo. Allerdings fährt er einen ziemlich alten XJ12 von Jaguar”… ist also die Bescheidenheit selbst?
@G. Ho.,
>… ist also die Bescheidenheit selbst?
man gönnt sich ja sonst nichts.
Pobatschnig K.
@Kalle mit dem XJ12!
Das kleine rote Teufelchen mag Dein Auto nicht.
Denn wenn das kleine rote Teufelchen in seinem offenen 2 CV hinter diesem Auto her fahren müsste, würde sicherlich aus dem kleinen roten Teufelchen ein kleines schwarzes Teufelchen werden und das möge der Herrgott verhindern.
Denn die kleinen schwarzen deutschen Teufelchen kommen garantiert nicht in den Himmel, denn wer anderen Menschen bereits zu Lebzeiten die Hölle auf Erden bereitet bekommt auch selbst dort seinen Platz.
Da helfen auch die größten Spenden nicht.
Ablass is out!
Rotzfreche Grüße
vom kleinen roten Teufelchen
@ 18,
“Denn die kleinen schwarzen deutschen Teufelchen kommen garantiert nicht in den Himmel, denn wer anderen Menschen bereits zu Lebzeiten die Hölle auf Erden bereitet bekommt auch selbst dort seinen Platz”…und so ist denn auch das kleine rote Teufelchen ein christlicher Fundamentalist!
@Das kleine rote Teufelchen,
>Das kleine rote Teufelchen mag Dein Auto nicht.
Es ist nicht mein Auto, sondern das meines Chefs. Ich ziehe in der Regel den ÖPNV vor, zu dem aber auch Rußpartikel erzeugende Taxis mit Dieselantrieb gehören.
>Denn wenn das kleine rote Teufelchen in seinem offenen 2 CV …
Haben Sie noch etwas Geduld. Wenn Sie erst in die Nomenklatura aufgestiegen sind, wird man Ihnen sicher auch ein repräsentatives Fahrzeug zur Verfügung stellen. Allerdings dürfte es sich dabei nicht um einen XJ12 handeln, da der letzte AFAIK ~1995 vom Band gerollt ist. So weit ich mich erinnere, bevorzugte die Führung der ehemaligen DDR Volvo. Was wäre denn so ihr Favorit?
> … , denn wer anderen Menschen bereits zu Lebzeiten die Hölle auf Erden bereitet …
Sie müssen es ja echt schlecht getroffen haben. Mein Beileid. Aber auch ich kam bedauerlicherweise nicht zu meinem Traumberuf. Wie viele Jungen wollte ich ebenfalls Lokomotivführer werden, scheiterte aber auf Grund mangelnder intellektueller Fähigkeiten. Allerdings steht vor dem Hbf in Emden eine schwere Güterzuglokomotive der BR 44 (oder 43) und jedesmal wenn ich dorthin komme steige ich in den Führerstand, hänge mich aus dem Fenster und stelle mir vor, wie es gewesen wäre wenn.
>Da helfen auch die größten Spenden nicht.
Seit wann rücken denn Linke freiwillig irgend etwas heraus ausser Solidarität auf Kosten anderer? Heisst es bei Ihnen nicht immer noch: was deins ist ist auch meins, aber was meins ist geht Dich einen Sch…dreck an?
Pobatschnig K.
@Pobatschnig Karl! Seit wann sind die Linken denn die Schwarzen? Kein Wunder, dass es mit dem Lokomotivführer nicht geklappt hat!
Empfehlung: Beschaffen Sie sich doch die Aufzeichnung der Augsburger Puppenkiste von Jim Knopf und Lukas!
Rotzfreche Grüße
vom kleinen roten Teufelchen
PS: Der 2 CV war nur vorgeschoben