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Beckmann spielt Cello Benefiztournee 2010 zugunsten obdachloser und armer Menschen

30.12.2009, Beitrag von Anke Stark

Von Januar bis März 2010 – im Jahr der Armut - begibt sich Thomas Beckmann in den größten Sälen und Kirchen in Deutschland zum 10. Mal auf Benefiztournee.

In einer krisengeschüttelten Zeit verbindet sein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Charlie Chaplin u. a. die Zuhörer untereinander auf neue Weise.Der bekannte Cellist spielt die Solosuiten von Johann Sebastian Bach – Werke kreativer Schöpfung. Er spielt Stücke von Charlie Chaplin, der mit seinem „Vagabund“, dem Bettler ein Denkmal setzte. „Il Mendicante“, der Bettler, ist auch der Name des wertvollen Guadagnini Cellos, das den Künstler auf seinen Tourneen begleitet.

Charlie Chaplin war kein Virtuose, Johann Sebastian Bach kein Entertainer. Zusammen sind sie aber ein Symbol für eine Kunst, die das Wichtigste neu erschafft: Die Liebe zum Nächsten.

Thomas Beckmann spielt, erläutert und stellt das Instrument in den Mittelpunkt.

Sein Cello bringt das Herz zum Klingen, Beckmanns Stimme das Gewissen. Seine Stimme erklärt, was man tun kann, damit aus dem Gefühl eine gute Tat entsteht.

Das Konzert in Oldenburg

findet statt am 23.01.2010

um 19 Uhr

in der St.-Ansgari-Kirche

Schirmherrschaft: Ministerpräsident Christian Wulff, Kreispfarrerin des Ev.- Luth. Kirchenkreises Oldenburg-Stadt Ulrike Hoffmann

Partner: Aktionsbündnis K O m m Kirchen in Oldenburg machen mobil … gegen Armut und Ausgrenzung

Projekt: Energie für alle

Kartenvorverkauf: über alle bekannten VVK Stellen, Diakonisches Werk Oldenburg und www.gemeinsam-gegen-kaelte.de

 

Anlage: Information zu GEMEINSAM GEGEN KÄLTE e.V.

1993-2010: Während tausende von Menschen zum Düsseldorfer Weihnachtsmarkt strömen, erfrieren zwei obdachlose Frauen in der Altstadt. Der Cellist Thomas Beckmann will dies nicht länger hinnehmen. Er beginnt eine Aktion bei der Schlafsäcke für Obdachlose gesammelt werden. Drei Jahre später gründet er den Gemeinsam Gegen Kälte e.V., der seitdem bundesweit obdachlosen und armen Menschen in mittlerweile 100 deutschen Städten hilft. Das Projekt steht auf den Säulen der beiden Kirchen und der Stadtverwaltung der beteiligten Partnerstädte. Schirmherren sind die Oberbürgermeister der Kommunen und Ministerpräsidenten der Länder. Rund 1,5 Millionen € spielt der international gefeierte Cellist in mittlerweile rund 500 Benefizkonzerten ein.

Unter dem Motto „Mit der Musik die Herzen der Menschen erweichen“ stößt der Künstler meinungsbildende Prozesse an.

Aktualisiert am 30. Dezember 2009

[Ø 3.6]
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3 Kommentare zu “Beckmann spielt Cello Benefiztournee 2010 zugunsten obdachloser und armer Menschen”

  1. [...] Beckmann spielt Cello Benefiztournee 2010 zugunsten obdachloser und armer Menschen « Bach, Sebastia… http://www.buerger-zeitung.de/2009/12/30/beckmann-spielt-cello-benefiztournee-2010-zugunsten-obdachloser-und-armer-menschen – view page – cached Von Januar bis März 2010 – im Jahr der Armut - begibt sich Thomas Beckmann in den größten Sälen und [...]

  2. 2 Kindergartentante - 2. Januar 2010 um 22:48 Uhr

    Guter Artikel, gute Idee!
    Es sollte mehr solche Initiativen geben.
    Ich denke, hier sind ALLE kritischen Kräfte aufgerufen und sollten gefragt werden. Es wäre doch möglich solche und ähnliche Veranstaltungen hier, in der NWZ oder sonstwo auszuschreiben, um mit Künstlern aller Sparten die verschiedensten Veranstaltungen zugunsten bedürftiger und wehrloser Mitbürger durchzuführen!
    Es gibt viele Künstler, die dazu sicher sofort bereit wären.
    Also, Linke, SPD, Alhambra, Kirchen usw. macht was, bzw. macht weiter! Etliche Künstler können nun mal sowas nicht allein bzw. gar nicht organisieren.

  3. 3 Pobatschnig Karl - 10. Januar 2010 um 11:01 Uhr

    Auch wenn ich die Aktivitäten Herrn Beckmanns und seiner Mitstreiter ausdrücklich begrüße, werde ich keines seiner Benefizkonzerte besuchen. Ich habe zwar schon einige Cellokonzerte über mich ergehen lassen müssen, aber das Zusammensein mit dem sich dort versammelnden saturierten Gutmenschentum bereitet mir jedesmal mehr als nur körperliches Unbehagen.
    Der Grund dafür ist recht einfach: ich blicke in einen Spiegel, weil auch ich mich auf diese Art von der Verpflichtung für meine Mitmenschen freikaufe. Am Tag vor Heilig Abend habe ich an der Kreuzung Achternstraße / Staustraße einem Berber einen Fünfeuroschein gegeben und mich geschämt, weil es mir besser geht als ihm.
    Pobatschnig K.

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