Her mit dem schönen Leben für Alle!
Am 20. März 2010 findet in Essen eine DEMO und KUNDGEBUNG statt mit dem Titel: “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” Die DEMO soll um 12:30 Uhr am Willi Brandt-Platz in unmittelbarer Nähe des Essener Hauptbahnhofes beginnen.Leider erhielt ich von der Oldenburger ALSO einen Bescheid, dass diese Erwerbsloseninitiative wohl nicht an der DEMO teilnehmen wird. Auch ein Bus, der von Aurich aus über Oldenburg fahren sollte, wird wohl aus Kostengründen nicht fahren.
Meiner Meinung nach sollten sich Oldenburgerinnen und Oldenburger, die gerne an dieser wichtigen DEMO teilnehmen möchten, sich in Fünfergruppen selbst organisieren und mit dem Fünferticket der Deutschen Bahn fahren. Dieses Ticket würde für 5 Personen 37 Euro kosten.
http://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/schoenes_wochenende_ticket.shtml Näheres über die Ziele der DEMO kann man durch den nachfolgend aufgeführten Link erfahren:
http://krisendemonrw.wordpress.com/
Mit freundlichen Grüßen
Suppenkasper
PS: Nachfolgende Infos zu Aktionen in Bremen wie eingefügt
08. März 2010 Beiträge - Artikel
Öffentlicher Protest gegen FDP-Hetze
Rote Karte für FDP in Bremen –
Auf Initiative des Bremer Mayday-Bündnisses und des Antikrisen-Bündnisses „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ haben am Freitag, den 5.3.2010 über 70 Erwerbslose und politisch Aktive die FDP-Zentrale in der Bremer Innenstadt besetzt und eine öffentliche Versammlung für Würde, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit durchgeführt. Mit der Aktion und den Rede-Beiträgen am offenen Mikrofon protestierten betroffene Erwerbslose gegen die aktuellen sozialdarwinistischen Äußerungen von Westerwelle, der Hartz IV –Bezug u.a. als „anstrengungslosen Wohlstand“ und „spätrömische Dekadenz“ bezeichnete.
Öffentlicher Protest gegen FDP-Hetze
Die Hetzkampagne von Westerwelle gegen Hartz IV Empfänger und seines Bremer Parteikollegen Möllenstedt („Daumenschrauben für Hartz IV Empfänger anziehen“ http://www.oliver-moellenstaedt.de/)) reiht sich dabei ein in die Kampagne von Ministerpräsident Koch oder des Bundesbanker Thilo Sarrazin (SPD) gegen Arbeitslose. Mit Behauptungen, Erwerbslose würden häufig gleich viel oder mehr Geld als Millionen Beschäftigte verdienen, wird abgelenkt von der Tatsache, das durch die Hartz Reformen I-IV der rot-grünen Regierung ein riesiger Niedriglohnsektor entstanden ist.
Arbeitslos- nicht wehrlos
Ganz anders als Westerwelle mit seiner Aussage vom „anstrengungslosen Wohlstand“ behauptet, müssen Erwerbslose in Eingliederungsvereinbarungen z.B. unter Zwang von Sanktionen (teilweiser oder kompletter Wegfall der Hartz IV Leistungen) unterschreiben:
-„nutzen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit der Bedarfsgemeinschaft.“
-„nehmen jede zumutbare versicherungspflichtige oder geringfügige Beschäftigung auf /auch bei Zeitarbeitsfirmen oder befristete Stellenangebote“ .
Nach einer aktuellen Dienstanweisung der Bundesagentur für Arbeit sind auch Jobs ab 3,- Euro nicht sittenwidrig und damit zumutbar. Zur Abwehr der Forderung nach existenzsichernden Mindestlöhnen und Herausdrängung von Arbeitslosen aus staatlichen Unterstützungsleistungen (repressive Sanktionspraxis) betreiben Westerwelle und Co eine beispiellose Medienkampagne.

Öffentlicher Protest gegen FDP-Hetze

Öffentlicher Protest gegen FDP-Hetze
In Interviews gegenüber den Medien beklagte nach der Aktion der Bremer FDP-Faktionsvorsitzende Uwe Woltemath die fehlende Bereitschaft der Mitglieder der „Protestbündnisse gegen die Krise“ zum politischen Dialog während der öffentlichen Versammlung in den Räumen der FDP.
Die Bremer Erwerbslosen haben nach wochenlang inszenierten rechtspopulistischen Hetzkampagnen mit manipulierten Zahlen von Westerwelle, u.a. auch des FDP-Abgeordneten Möllenstädt, erkannt, dass gegenüber Lobbyisten von Banken (Sarazin /Deutsche Bank) und Versicherungskonzernen (Westerwelle) neben der argumentativen Widerlegung manipulierter Zahlen auch mit neuen Protestformen entgegen getreten werden muss.
Der medial und politisch bundesweit aufbereiteten Kombination aus Sozialdarwinismus und sozialer Demagogie von Westerwelle und Co. kann nicht im Diskurs mit bezahlten Unternehmensvertretern begegnet werden.
http://www.elo-forum.net/politik/politik/-2010021612770.html
http://www.jungewelt.de/2010/02-16/037.php?print=1
Mit mühseligen Aufklärungskampagnen z.B. des „Paritätischen Wohlfahrtsverbandes“ allein wird die politische De-Legitimierung der politischen Kräfte, die die die Krisenlasten zugunsten der Kapitalbesitzer und Vermögenden auf die Schwächsten der Gesellschaft abwälzen wollen, nicht zu erreichen sein. Dazu bedarf es auch öffentlichkeitswirksamer Proteste.
FDP-Hetze stoppen- Für eine solidarische Gesellschaft
www.kapitalismuskrise.org/bremen
www.mayday-bremen.de
weitere Medienberichte unter:
- Indymedia: “Rund 70 Leute haben gestern die FDP-Landesgeschäftsstelle in Bremen für eine Stunde besetzt – unter dem Motto “Uns reicht’s! FDP-Hetze stoppen – für eine solidarische Gesellschaft!!!”. Aufgerufen hatten das Bremer Mayday-Bündnis sowie das lokale Bündnis „Wir zahlen nicht für eure Krise“ (wobei hinzuzufügen ist, dass der Aufruf aus naheliegenden Gründen ausschließlich über interne Kanäle verbreitet wurde). Das mediale Echo war beachtlich, Stress mit der Polizei gab es nicht und selbst das Wetter war prächtig…” Indymedia v. 06.03.10. Auf Indymedia Hier viele weitere links.
- Buten & Binnen: Ungebetener Besuch. Die Bremer FDP-Zentrale war ihr Ziel, die von FDP-Chef Guido Westerwelle ausgelöste Hartz-IV-Debatte der Auslöser. Rund 50 Demonstranten besetzten heute das Haus in der Sandstraße. Die Partei rief die Polizei und stellte Strafanzeige. Die Sendung hier.
website DIE LINKE Bremen hier:
- Die Bildzeitung: “Rund 70 Demonstranten haben am Freitag die Bremer FDP-Zentrale besetzt. Sie hängten Plakate aus dem Fenster, um gegen die Äußerungen des FDP-Chefs Guido Westerwelle zu Hartz-IV-Empfängern zu protestieren. «Erwerbslose werden diffamiert und in Stellung gegen Geringverdiener gebracht», kritisierte ein Sprecher der Initiative.”
http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/dpa/2010/03/05/westerwellekritiker-besetzen-fdpzentrale.html
- Der Weserkurier: “Die Aktivisten überrumpelten eine Sekretärin und verteilten sich in den Räumen. An der Fassade des Gebäudes brachten sie Transparente an. “FDP-Hetze stoppen” und “Für eine schuldenfreie Gesellschaft” war darauf zu lesen. Außerdem verbreiteten sie ihre Kritik über Lautsprecherdurchsagen.” Nach einer Stunde war fast alles gesagt, so dass die Aktivisten die FDP-Zentrale ebenso friedlich, wie sie gekommen waren, wieder verließen.”
video-weserkurier:
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/125051/Demonstranten–besetzen–Bremer–FDP-Zentrale.html
- Radio Bremen (auf der Website): “Am Freitag haben zwei linke Bremer Bündnisse die FDP-Zentrale in der Innenstadt besetzt…Verletzt wurde dabei niemand. Aus den Fenstern der FDP-Zentrale in der Innenstadt hängten die Besetzer Transparente heraus. Sie wollten mit der Aktion der FDP die rote Karte zeigen, so ein Sprecher. Denn die aktuelle Debatte um Hartz-Vier-Empfänger, die durch den FDP-Vorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle angestoßen wurde, diffamiere Arbeitslose und spiele sie gegen Niedriglohn-Empfänger aus.”
- Taz: “FDP-Haus besetzt. PROTEST Rund 70 DemonstrantInnen in Bremer Parteizentrale. Eine unangemeldete “Versammlung für Würde, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit” haben das Mayday-Bündnis, die Gruppe “Wir zahlen nicht für eure Krise!” und die No Lager-Kampagne am Freitag im Bremer FDP-Haus abgehalten…..” Taz v. 06.03.10
Quelle: http://www.kapitalismuskrise.org/bremen/
Aktualisiert am 8. März 2010

[Ø 4.12]

» 23 Kommentare
[Ø 4.3]
Nachstehend ein Textauszug eines aktuellen indymedia- Artikels zu einer Demo am letzten Samstag in Nürnberg:
*
600 bei Demo in Nürnberg
-
Sozialforum Presse AG 07.03.2010 14:58
Nürnberg: 600 bei Demonstration gegen die Umverteilung von unten nach oben
Tatortsicherung durch Umzingelung des Rathauses
Unter dem Motto „Die Krise ist noch lange nicht vorbei! Zeit für eine Wende – Zeit für eine andere Welt“ waren bei starkem Schneefall ca. 600 TeilnehmerInnen nach Nürnberg an die Lorenzkirche gekommen, wo die Auftaktkundgebung stattfand. Dazu aufgerufen hatte das Sozialforum Nürnberg.
Unterstützt wurde die Demo von organisierten Arbeitslosen, Autonomen, Attac, DKP, Frauengruppen, GewerkschafterInnen, dem Bündnis Sozialticket, der Linken, MigrantInnengruppen, SchülerInnen und vielen anderen.
So bot sich ein buntes Bild mit vielen Transparenten, Schautafeln zum 8. März (Frauenkampftag) und anderen und einem großen antikapitalistischen Block.
*
.. weiter mit Text und Bildern geht es hier:
http://de.indymedia.org/2010/03/275086.shtml
*
Zu Westerwelles jüngsten Äußerungen über HARTZ IV Empfänger befindet sich auf you tube ein Filmbeitrag mit dem Schauspieler und Kabarettisten Christian Springer, alias „FONSI“
hier der LINK:
http://www.youtube.com/watch?v=F8UUFa9Lt4Q
*
.. und auch die ZDF Sendung „Neues aus der Anstalt“ Folge 32 (v. 23.2.2010) hat sich damit ausgiebig befasst.
Hier zu finden:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/980398/Neues-aus-der-Anstalt—Folge-32
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Wer sich für historische Hintergründe interessiert, der kann hier nachschauen:
http://www.verfassungen.de/de/de33-45/arbeitsdienst34.htm
*
Mit Gruß,
Tony König
*
PS: Für Links/Folgelinks und deren Inhalte übernehme ich keinerlei Gewähr und Haftung!
Besetzung der FDP-Zentrale in Bremen
http://www.youtube.com/watch?v=yNYytuD2Tew&feature=player_embedded
Beste Grüße
Hans-Dieter Wege
@Suppenkasper,
>“Wir zahlen nicht für Eure Krise!”
Mitgegangen - Mitgefangen – Mitgehangen!
Haben Sie diese Redewendung schon mal gehört? Selbst wenn Sie barfuß nach Essen und zurück marschieren, werden Sie ihrem sozialistischen Wolkenkuckucksheim keinen Schritt näher gekommen sein. Auch Sie werden zahlen. Oder haben Sie eventuell an’s Auswandern gedacht? Vergessen Sie es. Alternde Empfänger staatlicher Transferleistungen werden nirgendwo auf der Welt willkommen geheißen. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer auch hier die Regel.
Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt. In einem anderen thread habe ich diese (http://tinyurl.com/yg9wx2y) URL gepostet, die sich auf eine Pressemitteilung der Stadt Oldenburg bezüglich der dezentralen Unterbringung von Asylbewerbern bezieht. Abgesehen von einer dümmlichen Antwort der hier schreibenden und offensichtlich nicht schlecht situierten Salonbolschewistin als einzige Resonanz wurde ich gestern noch durch eine anon auf einen Beitrag im Linksblog ´regentied´ aufmerksam gemacht, in dem die Forderungen der “Bewohner_innen des Lagers in Blankenburg mit Unterstützung des Antira-Plenums Oldenburg/Blankenburg” verifiziert werden und die ich mittels der BZ gerne einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte: http://tinyurl.com/yfdt3cq Auf der Ratssitzung am 15. n. M. dürfte es also mal wieder so richtig interessant werden.
Eine eventuelle Nachfrage nach Lösungsvorschlägen meinerseits muß ich abschlägig bescheiden. Ich habe keine. Außerdem habe ich das Problem nicht verursacht und profitiere auch nicht davon. Mir fällt allerdings dazu noch ein, was mir meine Tante erzählt hat: als 45/46 die Züge mit den Vertriebenen nach Oldenburg kamen, wurden die Menschen kolonnenweise durch die Stadt geführt und der begleitende Polizeibeamte entschied vor Ort, wer wo zwangseinquartiert wurde. Widerspruch war nicht möglich und genau so wenig der Instanzenweg über die Verwaltungsgerichte. Sollte eine derartige oder ähnliche Maßnahme unerwarteterweise doch in Erwägung gezogen werden schlage ich vor, die Damen und Herren des Rats bevorzugt zu berücksichtigen. Schließlich waren Sie es, die auf einer Sitzung am 20.11.2006 einstimmig in einer Resolution an IM Schünemann u. a. gefordert haben:”Vor allem die zentrale Unterbringung muss überdacht werden und als Alternative eine dezentrale Unterbringung geprüft werden.” (http://tinyurl.com/3nbqnq) Bedauerlicherweise haben Sie vergessen hinzu zu fügen: zum Nulltarif für Oldenburg oder doch zumindest kostenneutral.Mir bleibt nur noch zu hoffen, daß im Rat in allen Fraktionen die Emotionen mindestens genau so hoch gehen, wie es im Hunte-Report vom 28. Februar 2007, S.2 beschrieben wurde. Diesen Bericht finden Sie unter “Ratsfraktionen sauer auf Schünemann” hier: http://tinyurl.com/ydg6ctm
Zum Schluß möchte ich die geneigten Leserinnen und Leser noch auf eine Petition hinweisen, der ich zwar keine Chancen einräume, die ich aber trotzdem zeichnen werde: http://tinyurl.com/yaa2qku
Gute Reise nach Essen
wünscht
Pobatschnig K.
Das Wochenendticket kann auch im Bus der VWG gelöst werden zu einem Preis von 37 €. Hab’ mich erkundigt. Wer sich also bereit erklärt, das Ticket im Bus zu kaufen, spart auch den Fahrpreis für die Fahrt zum Bahnhof.
“Abgesehen von einer dümmlichen Antwort der hier schreibenden und offensichtlich nicht schlecht situierten Salonbolschewistin als einzige Resonanz…”
.
Wieso verstehen Rechte eigentlich keine Ironie und keinen Sarkasmus? Sind sie in einem frühkindlichen Stadium stehen geblieben? Auch Kleinkinder haben zu so etwas ja bekanntlich keinen Zugang…
@ Pobatschnig Karl !
Wieso halten Sie eigentlich immer nach den falschen Sündenböcken Ausschau?
Wahrscheinlich sind Sie jemand, der einfach nichts dazu lernen will!
Flüchtlinge und Migranten sind jedenfalls nicht die Verursacher der Krisen, aber sie sind die größten Opfer.
Konzerne vernichten, so oder so gesehen!
Auch wenn Sie das ja sicherlich wieder bestreiten werden!
Trotzdem freundliche Grüße
Suppenkasper
@Suppenkasper,
>Wieso halten Sie eigentlich immer nach den falschen Sündenböcken Ausschau?
Das hängt sicher mit meinen politischen Ansichten zusammen oder um es umgangssprachlich aus zu drücken: Wat den Eenen sin Uhl’, ist den Annern sin Nachtigall.
>Wahrscheinlich sind Sie jemand, der einfach nichts dazu lernen will!
Einerseits habe ich insbesondere im Laufe meines Berufslebens Erfahrungen gesammelt, auf denen sich mein Verhalten und meine Ansichten begründen, andererseits wird niemand der mich kennt mich als beratungsresistent bezeichnen.
>Flüchtlinge und Migranten sind jedenfalls nicht die Verursacher der Krisen, …
Ich glaube, ich habe mich in einem Kommentar in einem anderen thread deutlich dazu positioniert und werde dies hier nicht wiederholen. Ich bin nicht schuld am Elend in dieser Welt und viele sehen das für sich offensichtlich genau so. Was mich einfach nur anwidert ist die damit verbundene Geschäftemacherei und dagegen wehre ich mich. Unter dem Deckmantel der Humanität werden Schuldgefühle suggeriert, um damit vor allen Dingen Kasse zu machen. Wer dieProfiteure sind, brauche ich Ihnen sicher nicht zu nennen.
>Konzerne vernichten, so oder so gesehen!
Es wäre Aufgabe der Politik, den dortigen Entscheidungsträgern die Giftzähne zu ziehen. Statt dessen wurden gerade unter der rotgrünen Regierung die Zügel nicht nur schleifen gelassen sondern nahezu gänzlich entfernt. Das entschuldigt natürlich nicht das Tun oder eher Lassen der Regierung Merkel. Bedauerlicherweise sind Leute wie ich und wahrscheinlich auch Sie nun mal auf diese Konzerne angewiesen. Selbstverständlich würde ich es vorziehen, auf einem in einer Manufaktur nach meinen Wünschen gefertigten Fahrrad zum nächsten Hofladen zu radeln, um mich dort mit biologisch-dynamisch erzeugten Lebensmittel zu versorgen. Das ist aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich und deswegen lande ich immer wieder beim Filialisten oder Discounter, die bekannterweise den größten Teil ihrer Waren won Konzernen beziehen.
Auch Ihnen einen Schönen Tag
Pobatschnig K.
@Pobatschnig Karl !
“Die Giftzähne ziehen” darf doch nur bedeuten, dass man die Profite der Unternehmen heranziehen muss, die Handlungsfähigkeit dieses Staates zu erhalten.
Die Konzerne werden ja auch nur durch ihre eigene Logik unbedingt so große Gewinne wie möglich zu machen zu einem Problem.
Und in einer freien Marktwirtschaft in der z. B. fast 30 Millionen Neuwagen auf Halde stehen, muss irgend etwas falsch gemacht werden. Nur das will niemand wirklich hören!
Gruß
Suppenkasper
@Suppenkasper,
>“Die Giftzähne ziehen” darf doch nur bedeuten, dass man die Profite der Unternehmen heranziehen
>muss, die Handlungsfähigkeit dieses Staates zu erhalten.
Genau das meine ich. Es ist ein Unding, daß Konzerne hierzulande ihre Gewinne gegen Verluste ihrer Töchter im Ausland aufrechnen können. Durch wessen Gesetzgebung dies erst so richtig ermöglicht wurde, wurde hier in der BZ schon öfter klar gestellt.
>Die Konzerne werden ja auch nur durch ihre eigene Logik …
Gegen diese Logik ist nichts einzuwenden, solange der Gesetzgeber dafür sorgt, daß deren Bäume nicht in den Himmel wachsen.
>Und in einer freien Marktwirtschaft in der z. B. fast 30 Millionen Neuwagen auf Halde stehen …
Selbstverständlich wurde etwas falsch gemacht. Es ist nur bedauerlich, daß die dafür verantwortlichen Politiker und Manager nicht nur nicht zur Verantwortung gezogen sondern dafür noch belohnt werden. Sie werden mir aber sicherlich zugestehen, daß ich ein Wirtschaftssystem vorziehe, in dem ich aus “30 Millionen Neuwagen” die freie Auswahl - natürlich nur innerhalb der Möglichenkeiten meines Geldbeutels - habe, anstatt jahrelang darauf zu warten, daß mir irgend ein Parteifuntionär ein Auto zuteilt.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich ein Anhänger der Sozialen Marktwirtschaft Erhardscher Prägung und da bin ich tatsächlich unbelehrbar.
Pobatschnig K.
@ Pobatschnig Karl!
Anscheinend wollen Sie immer nur in die Vergangenheit zurück blicken? Das kann ich allerdings sehr gut verstehen.
“Sie werden mir aber sicherlich zugestehen, daß ich ein Wirtschaftssystem vorziehe, in dem ich aus “30 Millionen Neuwagen” die freie Auswahl - natürlich nur innerhalb der Möglichenkeiten meines Geldbeutels - habe, anstatt jahrelang darauf zu warten, daß mir irgend ein Parteifuntionär ein Auto zuteilt.”
Aber unterschiedliche Automarken und in erforderlicher Art und Weise dürfte auch für ein System jenseits der übertriebenen Profitlogik kein Problem sein.
Nur das versucht man uns immer wieder einzureden! Und es scheint ja auch n o c h zu gelingen.
Aber viele Menschen glauben das eben auch nicht mehr.
Gruß
Suppenkasper
@Suppenkasper,
>Anscheinend wollen Sie immer nur in die Vergangenheit zurück blicken?
Ich bin nun mal von Natur aus reaktionär.
>Das kann ich allerdings sehr gut verstehen.
Das wiederum verstehe ich nicht.
>… ein System jenseits der übertriebenen Profitlogik …
Dies etwas präziser würde ich schon als hilfreich empfinden und mir möglicherweise sogar auf die Sprünge helfen.
>Nur das versucht man uns immer wieder einzureden!
Das braucht man mir nicht einzureden. Der Zusammenbruch der RGW/Comecon ist für mich Beweis genug. Das bedeutet natürlich nicht, daß ich einem zügellosen Kapitalismus das Wort rede, aber das habe ich ja schon in meinem Kommentar #9 erklärt.
>Aber viele Menschen glauben das eben auch nicht mehr.
Wer was glaubt, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Auch ich wünsche Ihnen einen Schönen Abend und möchte Ihnen dazu den neuesten Pranger des Internetbloggers Michael Winkler als Lektüre nahe legen:
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html
Pobatschnig K.
@Pobatschnig Karl !
Der mit dem Link angegebene Beitrag wurde mir bereits vor längerer Zeit anonym per Email gesendet.
Kommt das nicht aus der nachfogend eingefügten Ecke?
Bolko Hoffmann und seiner Pro-DM-Partei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bolko_Hoffmann
Gruß
Suppenkasper
@Suppenkasper,
>… bereits vor längerer Zeit anonym per Email …
Dieser Pranger wurde erst gestern in´s web gestellt.
>Kommt das nicht aus der nachfogend eingefügten Ecke?
Glaube ich nicht.
>Bolko Hoffmann und seiner Pro-DM-Partei.
>http://de.wikipedia.org/wiki/Bolko_Hoffmann
Pro-DM war eine der vielen spin-offs der Schill-Partei, von denen nur eine den Einzug in ein Landesparlament geschafft hat.
Einen Schönen Abend noch
Pobatschnig K.
@Pobatschnig Karl! Ja, dann sind Sie wohl doch nicht immer so auf dem neuesten Stand der Informationen.
Wie geschrieben, dann muss dieser Pranger wohl abgeschrieben worden sein!
Gruß
Suppenkasper
>@Pobatschnig Karl! Ja, dann sind Sie wohl doch nicht immer so auf dem neuesten Stand der
>Informationen.
Habe ich auch nie behauptet.
>Wie geschrieben, dann muss dieser Pranger wohl abgeschrieben worden sein!
Trotzdem ist er heute keinen Deut weniger aktuell.
Einen Schönen Tag noch.
Pobatschnig K.
Ich mutmaße mal, daß den autochthonen ErwerbsSUCHENDEN bei der Lektüre dieses Beitrags so richtig warm ums Herz wird:
http://tinyurl.com/y92lnha
Pobatschnig K.
Wie gut, dass 30 Millionen Autos auf Halde stehen und noch nicht verkauft wurden. So hat die Umwelt abzüglich der Umweltschäden, welche bereits durch die Produktion der Fahrzeuge entstanden sind, wenigstens noch eine kleine Schonfrist. Marktwirtschaft ist eine unvernünftige Form des Wirtschaftens, da es hierbei nur um Profit und Konkurrenz geht. Man produziert in den blauen Dunst hinein ohne sich vorher über einen tatsächlichen Bedarf zu verständigen und zu orientieren. Andererseits wird dann rationiert und 30 Millionen Autos, die sich keiner leisten kann oder keiner braucht, stehen dann auf Halde. Eigentlich müssten die doch spottbillig verkauft werden können. Gottseidank werden sie es aber nicht.
Hier ein Film bei you tube über die Demo in Essen: “Wir zahlen nicht für Eure Krise!”
http://www.youtube.com/watch?v=qF4HVLjM2L0
Gruß
Suppenkasper
@Suppenkasper,
wenn Sie schon nicht auf den diesbezüglichen Bericht auf Scharf-Links hinweisen, tue ich es:
http://tinyurl.com/ydgg9aa
Pobatschnig K.
@Pobatschnig Karl ! Kritik von scharf-links ist bestimmt berechtigt. Auch ich finde Manches schon wirklich seltsam. Zum Beispiel, dass wenn die Demonstranten der DEMO einen Eckregelsatz von 500 Euro im Monat fordern und einen steuerfreien Mindestlohn von 10 Euro in der Stunde in einer 30 Stundenwoche und dann da Verdi-Mitglieder mit Flaggen herumlaufen auf denen steht, dass man einen Mindestlohn von 7,50 Euro fordert.
Und auch den folgenden Inhalt meiner Mail an Mitglieder der Partei die LINKE und an MitkämpferInnen aus der Sozialen Bewegung möchte ich hier öffentlich machen, da man gleich am nächsten Tag aus einer Info-Mail der Linken Oldenburg entnehmen konnte, welch eine großartige Unterstützung durch die Partei die Linke und durch verdi erfolgte. Ob das auch für Oldenburg gelten kann? Hier meine Antwort auf die Mail:
Hallo MitstreiterInnen!
Wann bedanken wir und denn für die großartige Unterstützung durch die Landes- und Kreisverbände der Linken?
Vielleicht auf den nächsten Mitgliederversammlungen? Dieser Text des eingefügten Beitrages stimmt mich schon sehr nachdenklich:
….aber auch nicht zuletzt durch die Unterstützung von ver.di
> und der Partei Die Linke, möglich wurde, daß alle Menschen zur Demo fahren
> konnten,…..
Mußten wir uns nicht selbst organisieren?
Seltsam, seltsam, aber so steht es geschrieben! Aber vielleicht ist es ja zumindest endlich mal eine Anregung für die Partei die Linke in Zukunft wirklich wirksamere Unterstützung zu leisten.
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Wege
@Suppenkasper,
daß mir das von verdi und/oder Linkspartei gesponsorte Gelatsche ein gewisses Körperteil runter geht, habe ich schon oft genug geschrieben. Ich wollte lediglich auf den Beitrag von Edith Bartelmus-Scholich aufmerksam machen, die anders als Andrea Röpke nicht immer das sagt bzw. schreibt, was ihre Zuhörerschaft gerade von ihr erwartet.
Pobatschnig
@Pobatschnig Karl! Scharf links bildet! Das haben ja auch schon die Wissenschaftler festgestellt.
Deshalb hierzu gleich noch mal ein Link:
http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnewstt_news=9463&tx_ttnewsbackPid=56&cHash=f715b0defb
Beste Grüße
Suppenkasper
@20,
was wären die Arbeitgeber schon ohne die Gewerkschaften? Sie müßten die Drecksarbeit selber leisten. Für die meisten Gewerkschaften scheinen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen kongruent.